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Unser Ansatz, euer Körper

Seit jeher befassen wir uns damit, die Wiederherstellung des Gleichgewichts zu fördern, ohne dabei die normalen physiologischen Prozesse des Organismus zu behindern. Wir beschränken uns nicht auf die reine Linderung der Symptome, sondern behandeln die tieferliegenden Ursachen mit einem allumfassenden Ansatz und garantieren so Abhilfe gegen die am häufigsten auftretenden Problematiken.

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Weibliche Urogenitaltrakt

Der weibliche Urogenitaltrakt ist aus einem komplexen und empfindlichen Zusammenspiel aus nahe beieinander liegenden Organen aufgebaut, die in zwei Gruppen unterteilt werden können: den Genitalapparat und den Harnapparat.

Von innen aus gehend beginnt der Aufbau des Genitalapparats mit den Eierstöcken, also der weiblichen Keimdrüse, welche für die Bildung und Reife der Eizelle (weibliche Gamete) sowie die Ausschüttung weiblicher Sexualhormone verantwortlich ist. Die Eierstöcke sind durch die Eileiter mit dem Uterus verbunden. Dieses zwischen Blase und Rektum liegende Organ  besteht aus einer dicken Muskelschicht (Miometrium) und der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) und dient dazu, die befruchtete Eizelle aufzunehmen und deren embriofötale  Entwicklung zu ermöglichen. Das Endometrium wird in regelmäßigen Abständen neu gebildet, um die Implantation der befruchteten Eizelle gewährleisten zu können; erfolgt jedoch keine Befruchtung, so zersetzt sich die Schleimhaut und wird größtenteils ausgeschieden (Menstruation) um im darauf folgenden Zyklus neu gebildet zu werden.

Nach außen gerichtet liegt die Vagina, welche sich vom Gebärmutterhals aus zur Vulva, also den externen weiblichen Genitalien bestehend aus dem Venushügel, den äußeren und inneren Schamlippen und der Klitoris,  hin öffnet.

Auf der Höhe der Vulva liegt außer der Klitoris auch noch der Austritt der Harnröhre, dem äußeren Ende des Harnapparats. Die Harnwege des Menschen setzen sich aus verschiedenen hohlen Organen zusammen, die eine Art Leitung bilden, welche vom Inneren der Niere über feine Kanäle, die Harnleitern, bis zur Blase führt und von dort aus mit der Harnröhre endet.

Wie alle Schleimhäute im Körper sind auch die, die an den Wänden der Organe und Kanäle liegen, von einer unterstützenden bakteriellen Flora bedeckt, welche sie vor einem Befall schädlicher Erreger schützt.

Die Faktoren, die dazu beitragen, die körpereigene bakterielle Flora dieser empfindlichen Körperregion zu schwächen und somit ein unkontrolliertes Wachstum  von Erregern begünstigen, sind vielzählig: zu aller erst eine falsche, zu zucker- und kohlenhydrathaltige Ernährung, dann der Missbrauch von Medikamenten, aber auch der simple Gebrauch von zu aggressiven Intimseifen oder eng anliegender, synthetischer Unterwäsche.

Aufgrund der räumlichen Nähe der beiden Apparate liegt es nahe, dass im Falle einer Infektion von Einem der beiden auch der Andere in einer bestimmten Art und Weise betroffen ist. Dies ist auch der Grund dafür, dass sich  eine Infektion des Harnapparats oft auch auf eine Infektion des Vaginalbereichs ausweitet und umgekehrt. Insofern ist es von insbesonderer Wichtigkeit, die körpereigene Bakterienflora durch eine angemessene Ernährung und die Verwendung von Pflegemitteln, die den Erhalt der Schleimhäute fördern und gleichzeitig trotzdem einen Befall durch pathogene Erreger vorbeugen, zu bewahren. Im Falle einer Infektion sollten zudem effiziente Arzneimittel zur Verfügung stehen, die die verschiedenen Problematiken endgültig und ohne Nebenwirkungen beheben.

Die Candida albicans ist ein einzelliger Organismus aus der Familie der Pilze.

Sie ist ein Saprobiont, ernährt sich also von organischen Resten, die in Folge von Zersetzungsprozessen bestehen bleiben. Genauer gesagt lebt sie von den Nebenerzeugnissen der Metabolisierung von Kohlenhydraten.
Unter normalen Bedingungen und einem ausgeglichenen Immunsystem befindet sie sich in friedlicher Koexistenz mit dem Körper in den Schleimhäuten der Verdauungsorgane, allen voran dem Dünndarm, ohne Probleme zu verursachen. Unter diesen Umständen ist sie eine normale, unschädliche Hefeart, die als kleine Kolonie von rundlichen Sporen auftritt.
Die Candida ist jedoch dimorph: sie kann sich in eine andere, pathogene und invasive Form verwandeln. Unter bestimmten Bedingungen beginnt sie sich, mithilfe kleiner Tentakel (Hyphen), die sich zu komplexen, schimmelähnlichen Gitterstrukturen zusammenschließen, zu verzweigen. Dadurch dringt sie in den Raum der physiologischen Bakterienflora im Darm ein und behindert diese in ihrem Wachstum, ihrer Schutzfunktion und beim Ausscheiden von Gift- und Abfallstoffen.
Candida kann zudem der Auslöser von verschiedenen gastrointestinalen Störungen sein (Mundgeruch, Meteorismus, Verstopfung, Durchfall, Kolitis). Es geht allerdings noch weiter: Die Tentakel des Schimmelpilzes sind in der Lage, über die Schleimhaut bis in die Blut- und Lymphgefäße vorzudringen und dadurch die selektive Durchlässigkeit des Verdauungstraktes zu beeinflussen, wodurch der Organismus einem höheren Risiko von Infektionen und allergischen Reaktionen ausgesetzt wird.
Eine Magen-Darm-Schleimhaut, die nicht mehr selektiert, ermöglicht Toxinen und unverdauten Abfallprodukten, Substanzen, die eigentlich ausgeschieden werden sollten, den Eintritt in den Blutfluss, wo sie einen Vergiftungsprozess auslösen.

PRÄDISPONIERENDE (begünstigende) FAKTOREN

Im Allgemeinen vollzieht sich der Schritt von der unschädlichen Form zur schädlichen, wenn der Organismus geschwächt ist und die „Kontrolle“ über die Candida verliert. Die Faktoren, die zu einer derartigen Schwächung der Körperverteidigung führen sind vielzählig: wie zum Beispiel eine Ernährung, die zu reich an verarbeiteten Lebensmitteln und zu arm an Nährstoffen ist, Schadstoffe aus der Außenwelt und der Nahrung, Amalgamfüllungen und Quecksilber, Stress, die Einnahme/der Missbrauch von Arzneimitteln (vor allem Antibiotika) und die Antibabypille.
Bezüglich der Ernährung ist es wichtig zu wissen, dass die Candida sich von Zucker ernährt, eine kohlenhydratreiche Ernährung (vor allem raffinierte Lebensmittel) begünstigt also ihr Wachstum. Andere prädisponierende Faktoren sind Erkrankungen wie Diabetes und immunschwächende Krankheiten (Autoimmunerkrankungen, Krebs, Chemo- und Radiotherapie-Behandlungen, die Einnahme von Corticosteroiden).

VAGINALE CANDIDA

Nachdem die Candida den Darm befallen hat, wird die Schleimhaut der Genitalien schnell und einfach zur idealen Brutstätte. Generell ist dies häufiger bei Frauen der Fall. Hormonelle Schwankungen, die Antibabypille, unangemessene Hygiene oder zu aggressive Pflege können die natürlichen Schutzmechanismen der Vaginalschleimhaut beeinflussen und so zu einer Vaginitis führen, welche einhergeht mit Brennen, Jucken und übelriechendem Ausfluss.
Wenn sich die prädisponierenden Faktoren (Ernährung, Arzneimittel, …) nicht verändern, kommt es schnell zu Rückfällen. Auch Männer sind nicht immun gegen einen Pilzbefall an den Genitalien. Eine Infektion kann sowohl durch die obengenannte Pathologie im Darm entstehen als auch durch Ansteckung über sexuellen Kontakt. Insofern ist es auch unerlässlich, den Partner einer Frau, die mit vaginaler Candida infiziert ist, mit zu behandeln, da sonst eine erneute Infektion beider Partner riskiert wird.

Die Behandlung einer vaginalen Pilzinfektion in der konventionellen Medizin

Die konventionelle Medizin sieht eine Behandlung auf der Basis von synthetischen Antimykotika vor mit dem Ziel, den Pilz zu schwächen. Diese beinhalten jedoch ab einer gewissen Stärke auch ein Schadenspotential gegenüber dem menschlichen Organismus (man denke zum Beispiel an starke Antibiotika, die die normale Darmflora angreifen und nach der Therapie stark verändert zurücklassen) und vernachlässigen die Wiederherstellung der optimalen physiologischen Bedingungen eines gesunden Organismus.
Zudem können Antimykotika auch noch Resistenzen gegenüber Bakterien und die Auslaugung der physiologischen Bakterienflora verursachen. Als Folge dessen entsteht ein „fruchtbares“ Milieu für Rückfälle. Lässt man diese Aspekte unberücksichtigt, riskiert man eine direkte Neuinfektion in Darm oder in der Vagina, da die prädisponierenden Faktoren des ersten Befalls noch vorhanden sind (geschwächtes Immunsystem, falsche Ernährung, …).
Es ist also nötig, einen therapeutischen Ansatz zu verfolgen, der die Candida albicans unter Kontrolle hält, ohne weitere Schäden am Organismus und den befallenen Schleimhäuten anzurichten. Stattdessen muss die Therapie helfen, das natürliche Gleichgewicht der Schleimhäute wiederherzustellen.

Die Natur hilft einem bei vaginalen Pilzinfektionen.

Der natürliche, wirkungsvolle Ansatz

Vaginale Candida ist eine weit verbreitete Krankheit in der westlichen Welt. Ihre Verbindung zu einem Pilzbefall im Darm ist schon lange bewiesen. Erinnern wir uns also daran, dass der „echte Sitz“ der Candida die Magen-Darm-Schleimhaut ist, wohingegen die Verbreitung im Vaginalbereich nur als „vorübergehender Sitz“ angesehen werden kann.
Vaginale Candida kann außergewöhnlich hartnäckig und schwer zu bekämpfen sein, wie Millionen von Frauen, die von zahllosen Rückfällen betroffen sind, bezeugen können. Wiederholte Infektionen treten noch öfter auf, wenn der ergriffene Behandlungsansatz dazu tendiert, den generellen Zustand eher zu verschlechtern und die Körperverteidigung zu schwächen, wodurch der Organismus wiederholten Rückfällen schutzlos ausgeliefert ist.

Die Natur kann hier jedoch erneut von großer Hilfe sein, allem voran dank dem Einsatz von Grapefruitkernextrakt (GSE), dessen Wirksamkeit gegen Pilzbefälle durch eine Vielzahl von Studien und Anwendungen bewiesen wurde.

GSE und vaginaler Pilzbefall

Die erzielten Resultate zur Wirksamkeit des Grapefruitkernextrakts gegen über 100 Hefe- und Schimmelstämme, darunter auch verschiedene Arten von Candida, Candida albicans mitinbegriffen, haben GSE zum Mittel der Wahl gegen vaginale und systemische Kandidose gemacht.
Die Stärke und Schnelligkeit seiner Wirkung in Verbindung mit der seltenen Eigenschaft, die Mikroflora des Magen-Darm-Traktes nicht bedeutend zu beeinflussen, machen es zu einem wahrhaft außergewöhnlichen Mittel, um das pathogene Wachstum der Candida zu kontrollieren und ihren Status als für den Organismus unschädliche saprobiontische Hefe wiederherzustellen. Diese Selektivität wurde bereits im Jahr 1990durch eine Studie aus dem “Journal of Orthomolecular Medicine” n° 3 Vol. 5 bestätigt.
Wie bereits im Vorfeld erklärt, spielt eine gesunde und ausgeglichene Mikroflora im Darm eine wichtige Rolle für das Gleichgewicht und die Funktion des Immunsystems sowie die ausreichende Abwehr des Organismus gegen jegliche Art von Infektion, inklusive der Candida.

GSE erschafft also dank seiner direkten Wirkung gegen Candida und indirekt durch die Stärkung des Immunsystems, nicht nur ein besseres Darmklima, sondern stellt auch ein sehr wirksames natürliches Mittel zur Schwächung von Candida dar. Ein Mittel, das die physiologische Flora schützt und gleichzeitig die Körperverteidigung stärkt.

Zu diesem Zweck berichten wir über einige der zahllosen Erfahrungen von Ärzten aus der ganzen Welt, die GSE erfolgreich gegen Kandidosen verwendet haben: Dr. Leo Galland (New York) berichtet, dass von 297 Patienten mit einem Pilzbefall im Darm 295 dank dem Grapefruitkernextrakt geheilt wurden: „Ich habe die Verwendung von GSE in meiner Praxis fundamental neu bewertet.

GSE ist nicht toxisch. Während dem letzten Jahr habe ich GSE zur Behandlung von Darmparasiten und chronischer Kandidose angewendet und dabei exzellente Resultate erzielt. Bei der Behandlung von Pilzinfektionen ist es genauso stark wie Nystatin, Caprylsäure oder andere Antimykotika. Viele Personen, die empfindlich auf Medikamente reagieren, vertragen GSE besser als antimykotische Präparate, ich war sogar in der Lage, Patienten zu kurieren, die keine andere Behandlungsmethode tolerierten. Bei Infektionen des Darmbereichs durch Protozoen (Giardia intestinalis und Entamoeba histolytica) zeigt sich GSE effizienter als Metronidazol und andere Antiprotozoika.“
In Monterrey, Mexico, an der Universidad Autonoma de Nuevo Leon erzielte GSE hervorragende Resultate bei der Behandlung von Vaginitis durch Candida albicans. 20 von vaginaler Candida betroffene Frauen wurden gebeten, alle 12 Stunden für 3 Tage in Folge GSE-haltige Waschlotionen zu verwenden. Die Testpersonen waren alle zwischen 22 und 44 Jahren alt und hatten ein aktives Sexualleben. Dr. Luis E. Todd berichtet, dass „15 Frauen nach der ersten Anwendung geheilt waren, 4 nach der zweiten Anwendung und die Letzte nach der Dritten.“

Dr. Jeffrey Anderson aus Mill Valley, California, USA berichtet: „Als Spezialist in Umweltmedizin und Immunologie habe ich eine hohe Anzahl an Patienten mit chronischen Pilzinfektionen im Darm oder unentdeckten protozoischen Parasitosen. Ich habe in GSE ein exzellentes Antimykotikum gefunden, dass mir großen Erfolg bei der Behandlung von Patienten mit chronischem Darmpilz liefert und auch gegen manche Infektionen durch Protozoen gute Ergebnisse erzielt. Es scheint als habe es keine Nebenwirkungen und sei nicht toxisch.

Ich werde diese Produkte weiter verwenden.“Dr. David Bayley, N.D. North Vancouver, BC erklärt: „Nach dem ich jahrelang Patienten mit Soor und Darmkandidosen behandelt habe, habe ich GSE als sehr wirkungsvolles Mittel gegen diese Probleme entdeckt, außerdem hat es keine Nebenwirkungen. Sein Effekt ist vergleichbar mit dem von Nystatin.“

Wegen den obengenannten Gründen bildet GSE den Grundstein für einen außerordentlich wirksamen Ansatz zur endgültigen Lösung der fortwährenden Rückfälle. Die ideale Lösung verbindet daher GSE mit anderen pflanzlichen und synergetischen Wirkstoffen zu einem Wirkungsmechanismus, der Folgendes vorsieht:

  1. Die Candida direkt auf der Darmebene bekämpfen
  2. Den Wiederaufbau der bakteriellen Darmflora zu fördern
  3. Die vaginale Candida direkt vor Ort zu bekämpfen und das natürliche „autodefensive“ Gleichgewicht der vaginalen Schleimhaut wiederherzustellen.

Dieser Ansatz, der wie immer auch an einen gesunden Lebensstil (nicht nur Ernährung) gebunden ist, sieht eine Verwendung von natürlichen Mitteln vor, welche wie allgemein bekannt und durch Studien bewiesen eine Lösungsmöglichkeit bieten.

Die Candida direkt auf der Darmebene bekämpfen


Die Natur kann einem helfen mit

Grapefruitkernextrakt: Wie bereits erwähnt, haben die erzielten Resultate zur Wirksamkeit des Grapefruitkernextrakts gegen über 100 Hefe- und Schimmelstämme, darunter auch verschiedene Arten von Candida, Candida albicans mitinbegriffen, GSE als Mittel der Wahl gegen vaginale und systemische Kandidose bewiesen. Die Kombination mit anderen spezifischen Wirkstoffen zur oralen/systemischen Verwendung unterstützt die Wirksamkeit und verringert die Zeit bis zum Wirkungseintritt von GSE.

Tabebuia: Ursprünglich aus dem Amazonas kommend ist die Tabuia, auch bekannt unter den Namen Tecoma, Pau D’Arco oder Lapacho, ein starkes Antimykotikum und damit eine wertvolle Hilfe gegen Candida. Man benutzt ihre Rinde, da sie reich an Chinoiden ist.

Rosmarin: gehört zur Familie der Lippenblütler und ist reich an Ursol- und Rosmarinsäure. Dank seiner durch eine Vielzahl von Studien bestätigten antimykotischen Wirkung ist er nützlich zur Verwendung gegen Pilzinfektionen vom Typ Candida.

Uncaria (Katzenkralle): Man verwendet die Rinde dieser aus Südamerika kommenden Pflanze, da sie stark immunmodulierende Eigenschaften besitzt. Ihr Einsatz führt zu einem erhöhten Wiederstand des Organismus gegen Infektionen und verstärkt die Reaktion des Körpers im Krankheitsfall.

Oligofructose: probiotische Fasern zur Unterstützung des Aufbaus einer richtigen Darmflora, wodurch die Wucherung von Pilzen im Darm indirekt verhindert wird.

Da der Pilz, um dauerhafte Ergebnisse zu erzielen, zuallererst intestinal/systemisch behandelt werden muss, ist die ideale Einnahmeart für viele der Wirkstoffe die praktische Schlucktablette.
Die genaue Dosierung und der Zeitraum der Einnahme hängen davon ab, ob es sich um eine einfache akute Kandidose, einen Rückfall oder eine Einnahme zu Vorbeugungszwecken handelt.

Den Wiederaufbau der bakteriellen Darmflora zu fördern


Die Natur kann einem helfen durch:

Das Superbakterium Lactobacillus acidophilus: Der Lactobacillus acidophilus ist der Antagonist der Candida im Dünndarm. Wenn der Dünndarm voll von acidophilen Bakterienkolonien ist, gibt es keinen Platz mehr für eine pathogene Ausbreitung der Candida. Das Superbakterium Lactobacillus acidophilus ist das Ergebnis einer Selektion aus den ungefähr 200 bekannten Stämmen des Lactobacillus acidophilus. Es hat eine besondere Veranlagung zum Verhindern mykotischer Infektionen wie der Candida. Es kann also denjenigen helfen, die von einer exzessiven Wucherung von Pilzen betroffen sind (resistent und rückfällig).

Die Besonderheiten des Superbakteriums sind:

  1. Eine sichere Verwendung: es ist ein Bakterium, das, bewiesen durch die EFSA (European Food Safety Authority) von Natur aus im menschlichen Darm vorhanden ist (sukzessive in Kulturen entwickelt und komplett ohne Allergene).
  2. Optimale Überlebensfähigkeit im sauren Milieu des Magens: Studien beweisen, dass über 90% des L. acidophilus sowohl den Magen als auch die Gallensäure unbeschadet überstehen.
  3. Adhäsion an der Magen-Darm-Schleimhaut: Die Ähnlichkeit des Bakteriums mit den Zellen der Magen-Darm-Schleimhaut verhindert das Anheften von Mikroben und ist verantwortlich für einen längeren Kontakt mit dem lymphatischen Gewebe der Schleimhaut selbst (GALT, Gut-Associated Lymphoid Tissue), wodurch die Immunverteidigung gestärkt wird.
  4. Hemmung von Pathogenen: Dank seiner Fähigkeit Milchsäure zu produzieren, wird der Säuregehalt des Magens angehoben und das Wachstum von Pathogenen gehemmt. Sowohl Pathogene, die für uro-gynäkologische Leiden verantwortlich sind (Escherichia coli, Proteus, Enterococcus, Candida) als auch Salmonellen und Staphylokokken.
  5. Natürliche, aber unübertragbare Antibiotikaresistenz: Was dieses Superbakterium äußerst einzigartig gestaltet, ist seine selbstständige Resistenz gegen Antibiotika. Studien haben bewiesen, dass sein Wachstum nicht von einer gleichzeitigen Antibiotikatherapie beeinflusst wird, da es gegen die führenden Antibiotikatypen resistent ist.


Diese Resistenz ist eine natürliche und eigenständige Fähigkeit des Bakteriums selbst. Da sie nicht anderweitig erworben wurde, kann sie auch nicht an andere, potentiell gefährliche Mikrobenstämme weitergegeben werden.

Ähnliche Resistenzen wurden auch gegen verschiedene Arten von NSAR (Nichtsteroidale Antirheumatika) nachgewiesen. L. acidophilus ist also auch sicher und wirksam, wenn man gleichzeitig traditionellen Behandlungsweisen folgt und entsprechende Pharmaka einnimmt.

  1. Der Wert des Überstandes: Der L. acidophilus wird in einem künstlichen Milieu frei von Allergenen gezüchtet, weswegen er auch gefriergetrocknet werden kann. Der dabei entstehende Überstand ist dank seiner Reichhaltigkeit an antimikrobiellen Substanzen, Vitaminen, Enzymen, Antioxidanten und Immunstimulanzien vielseitig verwendbar; wie zum Beispiel als natürlicher Puffer, um den Laktobazillen beim Überleben und Bilden von Kolonien im Darm zu helfen.
  2. Abwesenheit von Allergenen: Keine Nebenerzeugnisse von Milch, Soja und Gluten.
  3. Zu 100% vegetarische Kapseln, ohne Spuren von tierischer Gelatine.

Oligofructose: präbiotische Fasern, die im Speziellen dafür geeignet sind, die sachgemäße Besiedlung des Darms durch die physiologische Flora zu unterstützen, um der Ausbreitung von Candida im Darm indirekt entgegenzuwirken.

Die ideale Darreichungsform zur oralen Einnahme vieler Wirkstoffe sind zu 100% pflanzliche Kapseln. Jede Kapsel enthält eine bestimmte Menge von gut 10 Milliarden lebender Lactobacilllus-acidophilus-Bakterien. Die ideale Aufbewahrung ist in einer Packung, die über die gesamte Haltbarkeitsdauer einen relativen Feuchtigkeitswert von unter 10% hält, um die ideale Vitalität des Superbakteriums zu garantieren.

Die vaginale Candida direkt vor Ort zu bekämpfen und das natürliche „autodefensive“ Gleichgewicht der vaginalen Schleimhaut wiederherstellen.


Die Natur kann einem helfen mit

Grapefruitkernextrakt: Wie bereits erwähnt, haben die erzielten Resultate zur Wirksamkeit des Grapefruitkernextrakts gegen über 100 Hefe- und Schimmelstämme, darunter auch verschiedene Arten von Candida, Candida albicans mitinbegriffen, GSE als Mittel der Wahl gegen vaginale und systemische Kandidose bestätigt. Die Kombination mit anderen spezifischen Wirkstoffen zur oralen/systemischen Verwendung unterstützt die Wirksamkeit und verringert die Zeit bis zum Wirkungseintritt von GSE.

Calendula (Ringelblume): zu der Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehörend, kommt sie ursprünglich aus Europa, Nordarfika und Vorderasien. Sie enthält wichtige rückfettende, desinfizierende und entzündungshemmende Substanzen für Haut und Schleimhäute.
Die Polyacetylene, Phenolsäuren, Polysaccharide und triterpenischen Saponine, die in der Pflanze enthalten sind, sind verantwortlich für ihre entzündungshemmende, antiseptische und desinfizierende Wirkung sowie die Aktivierung der Leukozytenaktivität und damit für eine schnelle Genesung.

Aloe Vera: Zu der Familie der Aloen gehörend, bevorzugt sie ein heißes und trockenes Klima. Zu seinen charakteristischen Inhaltsstoffen gehören Polysaccharide mit ausgeprägt rückfettenden, abheilenden und lindernden Eigenschaften auf Haut und Schleimhaut. Ihr Phytokomplex ist zudem reich an Substanzen mit entzündungshemmender, antimykotischer und analgetischer Wirkung, wie zum Beispiel Mineralsalze (Kalium, Natrium, Eisen, Kupfer und Chrom), Vitamine (A, B1, B2, B3, B6, B12, C und E), essenzielle und nicht essenzielle Aminosäuren, organische Säuren und Phospholipide.

Lactotbacillus sporogenes und acidophilus: Verhindert die Ausbreitung von Candida in den Schleimhäuten des Intimbereichs und stellt so das physiologische Gleichgewicht des Vaginalmilieus wieder her.

Milchsäure: Milchsäure wird bei einem Gleichgewicht der mikrobiellen Flora der Vagina von Natur aus produziert, um den vaginalen pH-Wert auf physiologische Weise auf 5 – 5,5 anzuheben, den idealen Wert zum Bekämpfen von Pathogenen. Milchsäure wird also zur Regulierung des natürlichen pH-Wertes verwendet.

Um eine direkte Wirkung an der Vaginalschleimhaut zu erreichen, können die obengenannten Wirkstoffe mittels einer spezifischen Waschlotion angewendet werden.
Die gleiche Wirkstoffkomposition der Waschlotionen kann auch als Formulierung zur äußerlichen Reinigung des sowohl weiblichen als auch männlichen Genitalbereichs durch ein schonendes Tensid (N-Lauroylsarcosin) verwendet werden. Diese Produkte sind sowohl gegen eine akute oder chronische Problematik als auch für die tägliche Anwendung zur Prävention geeignet.

Die Natur kann einem helfen durch

CARRAGEEN: ein vielversprechender Hemmstoff gegen Virusinfektionen der Erreger HPV, HSV-2 und HIV. Carrageen ist der Extrakt der aus dem Nordatlantik stammenden Rotalge: reich an Polisacchariden sowie Kalzium-, Kalium-, Natrium,- und Magnesiumsalzen.
Es wird als vegetarische und vegane Alternative zu Gelatine angesehen (die immer tierischen Ursprungs ist!) und wurde in zahllosen gynäkologischen Präparaten als Gleitmittel verwendet. Vor kurzem wurde seine hemmende Wirkung auf die verbreitetsten sexuell übertragbaren Viren entdeckt (HPV- HSV-2 und HIV).
Verschiedene Nachforschungen beweisen seine antivirale Wirkung im Speziellen gegen humane Papillomviren (HPV).
Carrageen verhindert die virale Infektion einer Zelle und somit die Ausbreitung des Virus, indem es die Bindung zwischen den Vironen und den Transportproteinen der Zellmembran blockiert.
Vor allem der HPV-Virus nutzt ein komplexes Disaccharid, das Heparansulfat, um Zugang in die Zelle zu erlangen und sie zu infizieren. Indem es die Struktur von Heparansulfat nachahmt, bindet Carrageen die Vironen an sich selbst und verhindert so das Eindringen in die Zellen der Vaginalschleimhaut. Insofern wird Carrageen als wertvolle Alternative zu einer Impfung gegen HPV angesehen, deren Gesundheitsrisiken, vor allem im präpubertären und fruchtbaren Alter, schon längst weit bekannt sind.
Die antiviralen Eigenschaften von Carrageen wurden auch gegen den Herpes-Simplex- Virus vom Typ 2 (HSV-2) bewiesen, der für Genitalherpes und HIV verantwortlich ist.

Grapefruitkernextrakt: es ist bekannt und von Laboratorien und Instituten aus der ganzen Welt bewiesen, dass der Grapefruitkernextrakt (GSE) außergewöhnliche antimikrobielle Eigenschaften auf breitem Spektrum hat. Unzählige Studien haben gezeigt, dass Grapefruitkernextrakt gegen mehr als 800 Bakterienstämme, zahllose Viren und weitere 100 Hefe- und Schimmelstämme, inbegriffen der Candida Albicans, aktiv ist. Seine antimikrobielle Wirksamkeit ist gleichzeitig verbunden mit einer unglaublichen Eigenschaft der „Selektivität“: GSE geht gegen pathogene Erreger vor, ohne die körpereigene mikrobielle Flora, welche die Schleimhäute und die Intimregion (Döderlein-Bakterien) schützt, auf signifikante Weise zu beeinflussen.

Teebaumöl: Der Phytokomplex des Öls aus den Blättern des Melaleuca alternifolia ist reich an terpenhaltigen Substanzen mit ausgezeichneten antibakteriellen und antimykotischen Eigenschaften. Er besitzt also eine spezifische Wirkung gegen Mikroorganismen, die Leiden im Intimbereich hervorrufen können. Im Speziellen wurde die Wirkung gegen verschiedene Sorten von Candida (Candida albicans, Candida glabrata) nachgewiesen, die sich resistent gegenüber konventionellen Behandlungsmethoden gezeigt hatten.

Ringelblume (Calendua): Den aus den Blüten der Ringelblume gewonnenen Extrakten werden sowohl antimykotische und antivirale Eigenschaften auf breitem Spektrum als auch eine lindernde, rückfettende und entzündungshemmende Wirkung zugesprochen. Tatsächlich ist der Phytokomplex reich an Flavonoiden, Triterpenen und Schleimstoffen, nützlich vor allem bei Reizungen und Infektionen des Intimbereichs.

Aloe Vera: Das aus den Blättern der Aloe barbadensis extrahierte Gel ist dank seiner weithin bekannten antimikrobischen, rückfettenden, lindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften von großer Hilfe bei Reizungen und Entzündungen der Intimschleimhäute und verhilft dort zur Reinigung und zur schnellen und andauernden Erleichterung.

Nachtkerzenöl: Das Öl aus den Samen der Nachtkerze (Oenothera biennis) ist eine optimale Quelle für mehrfach ungesättigte ω-6-Fettsäuren. Dank diesen ist es im Besonderen nützlich, um die Schleimhaut dehnbar zu machen und die Symptome einer Entzündung oder Reizung zu lindern, Juckreiz zu schwächen und eine schnelle und andauernde Genesung zu gewährleisten.

Soja-Lecithin: Ein Komplex aus Phosphorlipiden, reich an Fettsäuren und Phosphatidylcholinen aus nicht genmanipulierten Sojasamen. Diese Phosphorlipide haben die Möglichkeit, Mizellen mit großer Ähnlichkeit zu den Membranen der Vaginalschleimhaut zu formen, welche die aktiven Moleküle der Wirkstoffe einbinden können, um damit die Bioverfügbarkeit zu verbessern und eine schnellere Absorption und höhere Wirksamkeit zu garantieren.

Olivenöl: Die Verwendung des Öls, das beim Pressen von Oliven gewonnen wird, hat eine Tradition, die bis ins alte Ägypten zurückreicht. Und nicht nur in der Nahrung: vor allem bei der topischen Anwendung entfaltet es dank seines hohen Gehalts an Fettsäuren, Vitaminen (A, D und E), Phytosterolen und Polyphenolen, außergewöhnlich rückfettende, entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften.

Daher ist es nicht nur ein Hilfsstoff, sondern übt zudem eine Nährfunktion auf die Schleimhäute aus.

Palmöl: Aus der Frucht der Elaeis-guineensis-Palme gewonnen, ist es reich an Fettsäuren und Vitamin A und E. Dank dieser Zusammensetzung fungiert es sowohl als Hilfsstoff als auch als unabdingbares Element zum Schutz des Körpers, da es besondere nährende, befeuchtende und rückfettende Eigenschaften besitzt. Besonders wohltuend wirkt es bei der Anwendung auf der den Schleimhäuten des Intimbereichs.

Die oben beschriebenen Wirkstoffe werden in spezifischen pharmazeutischen Formen zur vaginalen Anwendung dargereicht. Die oben genannte Wirkstoffkombination, die unverzichtbar für einen Ansatz zur Lösung von Candida ist, kann vor der endgültigen Verabreichung noch durch Medikamente mit folgenden Wirkungen unterstützt werden:

  • Die Reinigung für unterwegs: eine Lösung aus GSE, Ringelblume und Milchsäure kann benutzt werden, um hygienische Reinigungstücher zu tränken, die in kleinen Einmaltüten aufbewahrt werden. Praktisch, wirksam und verwendbar in jeder Situation.
  • Die spezifische Deodorierung und Hygienisierung des Intimbereichs: GSE, Ringelblume, Aloe, Niem, Cyclodextrine und Milchsäure bilden eine Lösung, angepasst an ein praktisches Spray ohne Treibmittel.
  • Die Behandlung der Ursachen und Symptome von Infektionen der Vulva: GSE, Wegerich, Rosskastanie, Hamamelis, Ringelblume, Aloe Vera und Soja-Lecithin sind die idealen Wirkstoffe für eine schonende Creme.

Es scheint merkwürdig, aber der “Appetit auf Zucker” ist oftmals ein Anzeichen für eine krankhafte Vermehrung von Candida-Pilzen. Dieser “Bedarf an Zucker” wird durch die Candida-Pilze selbst erzeugt, die ihn zum Überleben benötigen. Aus diesem Grund ist die erste Regel bei der Ernährung, die Candida vorbeugt, auf alle raffinierten Zuckerarten und Lebensmittel zu verzichten, um dem Pilz seine Nahrung zu entziehen und ihn zu schwächen. Zweck dieser Ernährung ist auch, die Entgiftung des Körpers zu begünstigen.

BEVORZUGTE NAHRUNGSMITTEL

  • Obst und Gemüse entsprechend der Jahreszeit aus biologischem Anbau wegen ihrer allgemeinen antioxidativen und immunstimulierenden Wirkung. Glutenfreie Vollkornprodukte und Pseudocerealien (Reis, Hirse, Quinoa (Inkareis), Amaranth (Fuchsschwanz), Buchweizen, Zwerghirse.
    Gemüse (Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Erbsen, Soja, Saubohnen).
  • Kaltgepresste Öle aus erster Pressung (Oliven, Färberdistel, Sesam, Flachs, Lein usw.). Vollwertsalz. Tofu. Soja-Joghurt (vorzugsweise weiß und ohne Zusatz von Zuckerarten).
  • Fische geringer Grösse und vom offenen Meer (Goldbrassen, Sardinen, Seebarsch, Meerbarbe, Makrelen usw.).
  • Zum Frühstück zu bevorzugen sind Soja”milch” (ohne Zuckerzusatz), Inkareis, Buchweizen, roter Tee und Kukicha Tee (frei von Tein), Flocken von Inkareis und Buchweizen sowie Amaranth (Fuchsschwanz) gepufft.
  • Algen (Kelp).

SPEZIFISCHE NAHRUNGSMITTEL, DIE IM ERKRANKUNGSFALL HINZUGEFÜGT / VERMEHRT KONSUMIERT WERDEN SOLLTEN

  • Es ist wichtig, den Konsum alkalisierender Nahrungsmittel zu erhöhen, um die Wiederherstellung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Organismus zu begünstigen, das “Terrain” zu stärken und den Prozess der Entgiftung zu erleichtern.
  • Gemüse: Fenchel, Sellerie, Karotten, Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler (Gartenrauke, Blumenkohl, Weißkohl, Brokkoli, Blaukohl, Wirsing, Radieschen usw.), Radicchio, Artischocken, Disteln, Zichorie, Löwenzahn, Topinambur (insbesondere der letztgenannte fördert durch seinen reichen Gehalt an Inulin die Entwicklung der nützlichen intestinalen Flora).
  • Wegen ihrer antimykotischen Eigenschaften und gleichzeitig reichem Gehalt an Inulin: Knoblauch, Lauch und Zwiebel.
  • Früchte mit geringem Zuckergehalt: Zitrusfrüchte (insbesondere Zitronen und Grapefruit), Äpfel, Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen und Avocado.
  • Wegen des hohen Gehalts an Provitamin A, dessen Mangel ein Defizit des Immunsystems hervorrufen könnte: grünblättrige Pflanzen und gelb-orangenfarbige Pflanzen. Wegen der re-mineralisierenden Wirkung: Hirse, Buchweizen, Naturreis.
  • Wegen des Gehalts an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, darunter die Omega-3-Säuren (essentielle Fettsäuren mit bekannter entzündungshemmender Wirkung): Konsum von Lein- und Hanföl vermehren.

MIT VORSICHT ZU KONSUMIERENDEN LEBENSMITTELN

  • Weißes Fleisch (Biofleisch).
  • Nahrungsmittel die besonders reich an Zucker sind: Kartoffeln, amerikanische Süßkartoffeln, Kastanien.
  • Ölige Samen (wegen des Gehalts an Kohlenhydraten): Nüsse, Haselnüsse, Mandeln, Pistazien, Erdnüsse, Sonnenblumen- und Kürbissamen. Es ist auch ratsam, auf den übermäßigen Verzehr glutenhaltiger Getreidesorten zu verzichten: Weizen, Dinkel, Hafer, Kamut (Khorasan-Weizen), Gerste, Roggen, Mais und ihre Abkömmlinge. Gewöhnlicher Tee und grüner Tee.

LEBENSMITTEL, DIE MAN WEGLASSEN SOLLTE

  • Zuckersorten: Weißer Zucker, Rohrzucker, Glukose, Maltose, Mannitol, Laktose, Galaktose, Ahornsirup, Agavendicksaft, Honig, Melasse, Schokolade, Marmeladen, Cremes, Pudding, Karamellen, gefüllte Kekse, Konditoreiprodukte allgemein, Sirup, Fruchtsäfte, Eiscremes, gesüßte Getränke usw.
  • Früchte die besonders zuckerreich sind: getrocknete Aprikosen, trockene Pflaumen, Feigen (getrocknet oder frisch), Datteln, Rosinen, Weinbeeren, Kaki, Birnen, Kiwi, Bananen und in Sirup eingelegte Früchte.
  • Raffinierte Getreidesorten: Weißbrot, polierte Cerealien und Weißmehl. Hefereiche und vergorene Speisen (Vergärung = hoher Gehalt an Hefen): Brot, Pizza, Kuchen, Fladen, Cracker (Knabbergebäck), Grissini, Essig, Bier, Alkoholika, Wein, fermentierte Sojawurst (Tamari, Shoyu), Tempeh, Suppenwürfel, Ketchup und in Essig eingelegtes Gemüse.
  • Milch (und alle Milchprodukte einschließlich Joghurt).
  • Rotes Fleisch. Trauben. Industriell verarbeitete Lebensmittel (abgepackt, konserviert, raffiniert).
  • Kaffee. Lebensmittel, für die einem die Unverträglichkeit oder Allergie bekannt ist. Raffiniertes Salz.

GETRÄNKE

  • Wasser: Man trinke mindestens 30 ml Wasser pro kg Körpergewicht pro Tag bei Umgebungstemperatur und in größerem zeitlichem Abstand von den Mahlzeiten und zwar Wasser mit weniger als 50 mg festen Rückständen pro Liter und einem pH-Wert zwischen 6 und 7.
  • Getränke: Kräutertees, Aufgüsse, Smoothies, frisch gepresster Saft von Zitrusfrüchten, Kräuteraufguss, Bancha Tee (es gibt zwei Arten: den Hojicha mit minimalem Tein-Gehalt und den Tein-freien Kukicha), als Rooibos bekannter roter Tee (Tein-frei und reich an für den Organismus wichtigen natürlichen Substanzen wie Vitamin C, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink und Kalzium).
  • Alle Getränke sind in natürlichem Zustand zu konsumieren.

NÜTZLICHE RATSCHLÄGE

Tragen Sie Unterwäsche aus reiner Baumwolle, um die Transpiration zu erleichtern und um nicht ein fruchtbares Terrain für die Vermehrung von Bakterien und Pilzen zu schaffen. Nach sportlicher Betätigung ist die Unterwäsche zu wechseln. Die Intimhygiene nicht übertreiben, weil dies die natürliche Immunabwehr der Vagina und die saprophytäre mikrobielle Flora verändern könnte. Gymnastik für den Beckenboden kann nützlich sein, um den verschiedenen gynäkologischen Störungen besser entgegenzuwirken.

ANMERKUNGEN: Die Ernährung sollte schrittweise beginnen, um den Körper keinen zusätzlichen Stresssituationen auszusetzen. Zudem sollte man wissen, dass es in den ersten Wochen der Diät leicht zu übermäßiger Müdigkeit kommen kann. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Candida-Pilze ohne Nahrung, d.h. ohne Zucker, eine große Menge Toxine produzieren, die in den Blutkreislauf ausgeschüttet werden und den Körper schwächen.

Daher ist es ratsam, viel Wasser mit niedrigem Anteil an Rückständen zu trinken, da es entgiftend wirkt. Die Dauer der Diät hängt vom allgemeinen Gesundheitszustand und der Schwere der Symptome ab. Jedoch kann man die ersten Verbesserungen nach frühestens 40 Tagen sehen. Nach den ersten Erfolgen ist eine ausgeglichene Ernährungsweise wärmstens zu empfehlen, denn sie ist die Basis, um Krankheiten, und nicht nur Candida, vorzubeugen.