Die Ursachen

Der Magen ist ein Organ, das sich im Bauchraum zwischen Speiseröhre und Dünndarm befindet. Seine hauptsächlichen Funktionen sind Aufnahme, Verdauung und damit „Desinfektion“ der Nahrung, um die eventuelle Aufnahme von Mikroorganismen in den Darm und daraus hervorgehende Infektionen zu verhindern.

Um seine Funktionen ausführen zu können, produziert der Magen Enzyme und Säuren, die dank ihrer ätzenden Eigenschaften die Verdauung der Nahrungsmittel und die Aufrechterhaltung des richtigen pH-Wertes ermöglichen, was unerlässlich für die korrekte Funktion des Magens ist.

Um in einer so aggressiven Umgebung bestehen zu können, ist die Magenschleimhaut dauerhaft mit einer schützenden Schleimschicht überzogen. Zudem produziert sie Bicarbonate, die sich mit dem Schleim vermischen und so auf der Oberfläche ein quasi neutrales Ambiente erschaffen, welches das Gewebe vor Schäden schützt.

Wenn sich die sauren Magensäfte mit den Bicarbonaten und dem Schleim im Gleichgewicht befinden, ist sowohl das Funktionieren der Verdauungsprozesse als auch der Schutz des Magengewebes gewährleistet

Es gibt jedoch viele Faktoren und schlecht Angewohnheiten, die zu einer Veränderung dieses Gleichgewichts beitragen können und so Sodbrennen hervorrufen.

Faktoren, die die Dauer der Verdauung verlängern, erhöhen den Ausstoß von Magensäure, andere verengen den Bauch, wodurch ein Wiederaufstoßen des Nahrungsbreis aus dem Magen in die Speiseröhre, also Reflux, provoziert wird.