Luftröhrenentzündung

Krankheitsbild

Wenn die Schleimhaut des Atmungsapparates sich in Folge eines meist bakteriellen (Streptokokken) oder viralen (Rhinovirus, Adenovirus, Influenzavirus) mikrobiellen Angriffes entzündet, besteht das Risiko einer weiteren Ausbreitung in die Tiefe bis hin zur Schleimhaut der Luftröhre, wodurch letztendlich eine Tracheitis entsteht. Normalerweise ist dies ein Anzeichen für ein geschwächtes Immunsystem, einen ungewöhnlich virulenten mikrobiellen Angriff oder aber eine Störung der mukoziliären Clearence (sprich der Fähigkeit des Atmungsapparates, reizende Substanzen oder pathogene Keime über den Schleim mithilfe der Flimmerhärchen auszuscheiden).

Tracheitis tritt verstärkt im Winter oder rund um den Jahreszeitenwechsel auf; vor allem aber zum Sommer, wenn die Klimaanlagen in Betrieb genommen werden. Sie kann sich als Folgeerscheinung einer gewöhnlichen Erkältung oder anderer Virusinfektionen der Nase und des Halses bilden. Die für gewöhnlich verantwortlichen Viren sind zum Beispiel Adenoviren, Rhinoviren, Coronaviren, Influenzaviren der Gruppen A und B sowie Parainfluenzaviren.

Eine Tracheitis geht im Allgemeinen mit einem Brennen hinter dem Brustbein, erschwerter Atmung und rauem, trockenem Husten einher, kann sich aber auch nur durch Fieber und allgemeines Unwohlsein zeigen. Eine Entzündung der Luftröhre ist nie lokal auf diese begrenzt, sondern geht mit einer Laryngitis oder Bronchitis einher. Je schwächer der Zustand des Immunsystems, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer Infektion.

Eine vitaminarme Ernährung mit viel Zucker oder raffinierten Lebensmitteln im Allgemeinen, Stress und die regelmäßige Einnahme von Arzneimitteln (vor allem Antibiotika und Entzündungshemmer) steigern die Empfindlichkeit des Organismus gegen Virusinfektionen und Bakterienbefall.

Es können auch zum Teil unerkannte Lebensmittelunverträglichkeiten zu Grunde liegen; so ist zum Beispiel Laktoseintoleranz einer der Hauptursachen von Problemen innerhalb der Atemwege. Unverdaute Milchprodukte sorgen für die Produktion von großen Mengen an Schleim, der sich in den Atemwegen sammeln kann und diese so schwächt und das Erkrankungsrisiko steigen lässt.

Die Behandlung von Tracheitis in der Schulmedizin

Der Ansatz der traditionellen Medizin gegen Tracheitis sieht die Einnahme von Antibiotika, Entzündungshemmern, Antiseptika, Hustensaft und Inhalationslösungen zur Entlastung der Schleimhäute vor.

Wie bereits bekannt, führt die Verwendung von Arzneimitteln auf Antibiotikabasis abgesehen davon, dass sie die Symptome nicht lindert und keinen Effekt auf eine virale Tracheitis hat, noch zu zwei anderen Nebenwirkungen: Sie schwächt das Immunsystem unnötig und steht am Anfang der Entwicklung von Antibiotikaresistenzen bei Bakterien. Auch die Entzündungshemmer und die Inhalationslösungen lösen das Problem jedoch nicht endgültig, da sie nicht gegen die tatsächlichen Gründe der mikrobiellen Infektion vorgehen. Daher ist es wichtig, wirksame Alternativen zur Behandlung von Tracheitis jedweder Ursache zu haben.

Die Natur kann uns helfen durch

Herangehensweise

Die natürliche, wirkungsvolle Herangehensweise.

Beim Vorgehen gegen Tracheitis kann die Natur erneut von großer Hilfe sein, allem voran dank der Verwendung von Grapefruitkernextrakt (GSE), dessen Wirksamkeit gegen auch diejenigen Bakterien und Viren, die für eine Tracheitis verantwortlich sein können, durch zahlreiche Studien und Anwendungen bewiesen wurde.

GSE und Tracheitis

Die antimikrobielle Aktivität des Grapefruitkernextrakts weist ein breites Wirkungsspektrum auf: Viele Laboratorien und Institute aus der ganzen Welt konnten beweisen, dass GSE gegen eine Vielzahl von Virenstämmen wirksam ist, unter denen sich auch diejenigen wiederfinden, die an einer Tracheitis maßgeblich beteiligt sind (Rhinovirus, Adenovirus, Influenzavirus). Die erreichten Ergebnisse sind sehr vielversprechend, jedoch sind noch weitere Studien nötig, um das genaue Potenzial festlegen zu können.

Studien bestätigen die Wirksamkeit von GSE gegen mehr als 800 Bakterienstämme, unter anderem auch gegen Verursacher von Tracheitis (Streptokokken). Die in diesen Studien gewonnenen Ergebnisse belegen auch die Möglichkeit der systemischen Anwendung von GSE, um beginnende Infektionen direkt zu bekämpfen, aber auch die Möglichkeit zur generellen Verstärkung des Immunsystems gegen jegliche Art von mikrobiellen Angriffen.

Eine im „Journal of Orthomolecular Medicine” Vol.5 n° 3 aus dem Jahr 1990 veröffentliche, in vitro und in vetro ausgeführte Studie über die Mikroflora im Darm zeigt die gleichzeitige Wirkung von GSE in verschiedenen Konzentrationen gegen pathogene Mikroorganismen und seine „Selektivität“, da es die körpereigene mikrobielle Flora nicht auf signifikante Weise verändert, natürliche Körperverteidigungsmechanismen bewahrt und somit nicht zur Entwicklung multiresistenter Keime beiträgt.

GSE stellt also ein extrem wirkungsvolles und absolut sicheres Mittel gegen Mandelentzündung dar. Dank der oben genannten Eigenschaften ist es die Basis eines sehr effizienten Behandlungsansatzes gegen Tonsillitis. In Kombination mit spezifischen pflanzlichen Extrakten ermöglicht es Heilmittel mit zwei Grundwirkungsmechanismen zu kreieren:

  1. Eine systemische Wirkung, die der Ausbreitung von mikrobiellen Infektionen sowohl bakterieller als auch viraler Natur entgegenwirkt, die natürliche Körperverteidigung verstärkt und das Auftreten von Komplikationen verhindert.
  2. Eine Inhalationstherapie zur „selektiven“ Reinigung, Drainage und Entlastung der oberen Luftwege sowie der Förderung des Schleimausstoßes

Diese Herangehensweise, der wie immer auch an einen gesunden Lebensstil (gesunde Ernährung / ausreichend Schlaf, ausreichend Bewegung an der frischen Luft und positive Gedanken) gebunden ist, sieht eine Verwendung von natürlichen Mitteln vor, welche wie allgemein bekannt und durch Studien bewiesen eine Lösungsmöglichkeit bieten.

Die Natur kann uns helfen durch

  1. Eine systemische Wirkung, die der Ausbreitung von mikrobiellen Infektionen sowohl bakterieller als auch viraler Natur entgegenwirkt, die natürliche Körperverteidigung verstärkt und das Auftreten von Komplikationen verhindert.

Grapefruitkernextrakt: Da es als außergewöhnliches „selektives Reinigungsmittel“ agiert, ist es wirksam gegen Erreger, greift aber die mikrobielle Flora der Schleimhäute nicht ernsthaft an, sondern unterstützt deren Wiederaufbau in ihrer Funktion als erste Barriere zum Schutz unseres Körpers gegen jegliche Art von negativen externen Einflüssen und garantiert damit den Schutz vor Infektionen.

Echinacea purpurea (Purpur-Sonnenhut): dieser ist in der Lage, die Ausbreitung pathogener Keime im Körper zu verlangsamen indem er einen Verteidigungsmechanismus gegen Keime aktiviert und gleichzeitig die Regenerierung des Gewebes fördert. Aus diesem Grund sind Präparate aus Echinacea  wirksam gegen septische Zustände und pathologische Infektionen im Allgemeinen.

Rhodiola rosea (Rosenwurz): Besitzt die Fähigkeit, die Resistenz des Organismus gegen Toxine zu erhöhen; verstärkt die Produktion von Enzymen, RNA und Proteinen und ist dadurch im Stande, die Erholungszeit nach Ermüdung oder längeren Krankheiten zu vermindern.

Uncaria (Katzenkralle): hat eine starke regulatorische Wirkung auf das Immunsystem. Ihre Verwendung führt zu einem Anstieg der Resistenz des Organismus gegen Infektionen und verbessert die Körperreaktion im Krankheitsfall.

Melaleuca alternifolia (Teebaumöl): eine australische Pflanze mit weithin bekannten und ausführlich bewiesenen antiviralen Eigenschaften, die ebenfalls wirksam gegen Bakterien und Pilze ist und gleichzeitig das Immunsystem stimuliert.

Die geeignetste Einnahmeform vieler natürlicher Wirkstoffe sind Schlucktabletten, einzunehmend für 8 Tage in den empfohlenen Dosierungen vorzugsweise vor den Mahlzeiten. Bei Kindern hingegen werden Kautabletten mit der gleichen Zusammensetzung bevorzugt.

  1. Eine Inhalationstherapie zur „selektiven“ Reinigung, Drainage und Entlastung der oberen Luftwege sowie der Förderung des Schleimausstoßes

Die Natur kann uns helfen mit

Grapefruitkernextrakt: Die durch seine antimikrobielle Wirkung erzielten Resultate bestätigen auch seine Wirkung beim Inhalieren. Durch die Kombination aus GSE und bestimmten pflanzlichen Extrakten entsteht eine sichere und wirksame Zusammensetzung

Echinacea angustifolia (schmalblättriger Sonnenhut): ist in der Lage, die Verbreitung pathogener Keime im Körper zu verlangsamen und durch die Aktivierung regenerativer Prozesse des angegriffenen Gewebes einen Verteidigungsprozess in Gang zu setzen.

Aus diesen Gründen ist Echinacea effektiv bei der lokalen Behandlung von septischen Zuständen und fiebrigen Infektionserscheinungen, vor allem wenn diese drohen, chronisch oder rückfällig zu werden.

Drosera rotundifolia (Rundblättriger Sonnentau): weist eine spasmolytische Wirkung auf die glatte Muskulatur vor, die ähnlich wie Adrenalin von Histamin hervorgerufene Spasmen in den Bronchialringen lösen kann und dadurch die Bronchien entspannt.

Inula helenium (Echter Alant): hat vor allem dank seiner sequiterpenischen Lactone sekretolytische Eigenschaften und ist außerordentlich entzündungshemmend.

Pinus mugo (Latschenkiefer): Das Extrakt dieses Baumes ist ein Gemisch aus verschiedenen Monoterpen-Kohlenwasserstoffen wie zum Beispiel Alpha- und Beta-Pinen, Limonen, Phellandren, Camphen, und Borneol – alles Substanzen mit antiseptischer, balsamischer und sekretolytischer Wirkung auf den Atmungsapparat.

Thymus serpyllum (Sand-Thymian): wirkt hauptsächlich schleimlösend und wird deswegen erfolgreich bei der Behandlung von katarrhalischen Erkrankungen der Luftwege eingesetzt. Die antiseptische und sekretolytische Wirkung auf die Luftwege wird durch eine nachgewiesene bakteriostatische Wirkung gegen vor allem grampositive Bakterien verstärkt.

Thymus vulgaris (gewöhnlicher Thymian): Die Essenz dieser Pflanze enthält unter anderem Thymol (bis zu 55%) und andere flüchtige Stoffe: Geraniol, Terpineol, Cymol, Linalool, Camphem und Borneol. Es besitzt antiseptische, balsamische und verflüssigende Eigenschaften.

Zerstäubtes Meerwasser: Meerwasser ist die reichhaltigste Art von mineralisiertem Wasser, da es fast alle in der Natur vorhandenen Elemente beinhaltet. Durch eine inhalatorische Anwendung wird es zu einem wirksamen Mittel zur Heilung oder Vorbeugung unzähliger Leiden, vor allem des Atmungsapparates. Die ideale Darreichungsform sowohl für Kinder als auch für Erwachsene ist eine Lösung zum Zerstäuben mittels eines Inhalationsgeräts.