Gerstenkorn

Krankheitsbild

Ein Gerstenkorn ist eine akute Entzündung der Talgdrüsen an den Augenlidern oder Lidrändern. Die Entzündung kann sich bei einem Befall der Zeis-Drüse (Talgdrüse am Rand des Lids), an der Lidaußenseite oder aber bei einer Infektion der Meibom-Drüse (liegt im oberen Lid und dient der Sekretion der lipiden Komponente des Tränenfilms) im Inneren des Lids bilden.

Im Allgemeinen geht ein Gerstenkorn mit Schmerzen, Rötung und der Bildung einer kleinen, harten und rundlichen Zone einher. Es kann auch verstärkter Tränenfluss, Lichtempfindlichkeit und das Gefühl eines Fremdkörpers im Auge auftreten. Im Zentrum des Gerstenkorns kann auch als Zeichen der Eiterung ein gelber Punkt erscheinen (bei Voranschreiten der Infektion). Ein Gerstenkorn im Lidinneren tritt seltener auf: Schmerzen, Rötung und ein Ödem sind in diesem Fall stärker lokalisiert. Hier besteht gleichzeitig die Tendenz zur Entwicklung eines chronischen Leidens mit der Bildung eines Abszesses, der oft im inneren der Lidwand heranwächst. Das Gerstenkorn kann sich mit einer bakteriellen Infektion durch Staphylokokken verbinden und tritt oft gemeinsam mit Blepharitis (Entzündung der Augenlider) auf.

Die Behandlung eines Gerstenkorns in der Schulmedizin

Da sich Gerstenkörner aus einer Entzündung heraus bilden, folgt ihnen oft eine bakterielle Infektion, die Schulmedizin sieht also die Verabreichung von Kortison und Antibiotika vor allem auf lokaler Ebene (Augentropfen und Heilsalben) zur Dämpfung der Entzündung und zum Lösen der Infektion vor. Wie allerdings schon bekannt ist, wird von der Verwendung bzw. dem Missbrauch dieser Arzneimittelklassen, wenn sie nicht unbedingt notwendig sind, abgeraten.

In diesem Fall zeigen sich Antibiotika für den Organismus mehr schädlich als heilend, auch aufgrund der bekannten Begleiterscheinungen, die sie mit sich bringen: Sie können zur Sensibilisierung des Körpers und zudem zur Entwicklung von Resistenzen führen.

Kortison hingegen schwächt die Verteidigungsprozesse im Auge, dessen natürlicher Schutz schon durch das Gerstenkorn selbst stark angegriffen ist, wodurch letztendlich das Auftreten von weiteren, vor allem viralen Infektionen vereinfacht wird. Der Einsatz von heilenden Augentropfen, die rezeptfrei erhältlich sind, ist hingegen nicht ausreichend, um das Leiden wirksam zu bekämpfen. Daher braucht es wirkungsvolle Alternativen zur Behandlung eines Gerstenkorns, die zur gleichen Zeit sowohl schnell wirken als auch keine Nebenwirkungen hervorrufen.

Die Natur kann einem bei der Behandlung eines Gerstenkorns helfen

Herangehensweise

Die natürliche, wirkungsvolle Herangehensweise

Ein Gerstenkorn ist eine akute Entzündung der Talgdrüsen an den Augenlidern oder Lidrändern, bei der die Natur ein weiteres Mal von großer Hilfe sein kann. Es ist möglich, durch den Einsatz traditioneller pflanzlicher Extrakte mit entzündungshemmender und abheilender Wirkung auf die Augenregion in Kombination mit den außergewöhnlich antimikrobiellen Eigenschaften (auf breitem Wirkungsspektrum) des Grapefruitkernextraktes eine allumfassende Behandlung des Krankheitsbildes eines Gerstenkorns zu garantieren.

GSE und Gerstenkorn

Die Wirksamkeit des Grapefruitkernextrakts als Antimikrobikum mit breitem Wirkungsspektrum wurde durch Laboratorien und Instituten aus Italien und der ganzen Welt bewiesen. Auch seine Kraft in Bezug auf die Geschwindigkeit seiner Wirkung, die in der Natur seinesgleichen sucht,  wurde bereits unzählige Male wieder und wieder bestätigt.

Da er als Antimikrobikum zudem selektiv ist,  verändert er die physiologische Flora von Haut und Schleimhäuten nicht auf signifikante Weise und bewahrt somit die unverzichtbare natürliche Körperverteidigung. GSE stellt also eine äußerst wirksame Hilfe zur Lösung eines Gerstenkorns dar, vor allem gegen die mikrobielle Komponente, die mit der Entzündung einhergeht und an dem für dieses Leiden typischen „gelben Punkt“ zu erkennen ist.

Die Kombination mit spezifischen pflanzlichen Extrakten mit heilender und entzündungshemmender Wirkung in Form einer Lösung zur Anwendung an den Augen bietet zwei grundlegende synergistische Aktionen:

  1. eine direkte Aktion am Auge mittels einer Lösung in Form von Augentropfen, die gleichzeitig entzündungshemmend, lindernd und antimikrobiell wirken, damit dem Entzündungs- und Infektionsprozess unabhängig von seiner Ursache entgegengewirkt wird.

Diese Herangehensweise, der wie immer auch an einen gesunden Lebensstil (gesunde Ernährung / ausreichend Schlaf, ausreichend Bewegung an der frischen Luft und positive Gedanken) gebunden ist, sieht die Verwendung von natürlichen Mitteln vor, welche wie allgemein bekannt und durch Studien bewiesenen Lösungsmöglichkeiten bieten.

  1. eine direkte Aktion am Auge mittels einer Lösung in Form von Augentropfen, die gleichzeitig entzündungshemmend, lindernd und antimikrobiell wirken, damit dem Entzündungs- und Infektionsprozess unabhängig von seiner Ursache entgegengewirkt wird.

Die Natur kann uns helfen mit

Grapefruitkernextrakt: Wie bereits dargelegt macht die Wirkung des Grapefruitkernextraktes (GSE) gegen über 800 Bakterienstämme, darunter auch Staphylokokken, die normalerweise im Infektionsprozess von Gerstenkörnern verwickelt sind, GSE zum idealen Mittel zur Behandlung dieses Augenleidens. Die Synergie mit spezifischen pflanzlichen Extrakten mit abheilender und lindernder Wirkung verleiht der Zusammensetzung Wirksamkeit und Sicherheit bei ihrer Verwendung.

Euphrasia (Augentrost (Wässriges Destillat)):  Zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae) gehörend sind die wichtigsten Inhaltsstoffe ihres Phytokomplexes: iridoide Glykoside (insbesondere Aucubin), die ihr eine außergewöhnliche Wirkung als ophthalmisches Adstringens verleihen. Diese Wirkung in Kombination mit ihren entzündungshemmenden Eigenschaften machen sie perfekt zum Kurrieren von Leiden in der Augenregion von unterschiedlicher Natur (Brennen, tränende Augen, Fotophobie, etc.).

Chamomilla recutita (Kamille (Wässriges Destillat): Zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehörend sind ihre Blüten reich an aktiven Substanzen wie Chamazulen, α-Bisabolol, Apigenin und Luteolin. Diese besitzen abheilende, lindernde, beruhigende und entzündungshemmende Eigenschaften (zahlreiche Studien haben bewiesen, dass diese Wirkung mit der Fähigkeit verbunden ist, die Produktion von Prostaglandinen und Leukotrienen zu hemmen)

Calendula (Ringelblume (Wässriges Destillat)): Auch diese gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae), sie ist reich an triterpenischen Derivaten, den Hauptverantwortlichen für ihre außergewöhnlichen entzündungshemmenden und abheilenden Eigenschaften. Andere Inhaltsstoffe sind Carotinoide, zahllose Resine, Flavonoide, Polysaccharide und Schleimstoffe, durch die sie ihre starke Bioadhäsivität auf Haut und Schleimhäuten erhält und die deswegen auch verantwortlich für die gesundheitsfördernde Wirkung der Pflanze sind. Die wichtigsten Effekte sind: Hemmung von Entzündungen, Antimikrobizität, Vernarbung, Analgese, Linderung und Abheilung.

Hydroxyethylzellulose: Ist ein Polymer mit schleimähnlichen Eigenschaften, die den Tränenfilm auf der Augenoberfläche stabilisiert, indem sie darüber eine Art transparenten, vikoelastischen Schutzschild aufbaut und so die Verdunstung von Wasser verhindert.

Die ideale Darreichungsform dieser Wirkstoffe zur Anwendung an den Augen ist eine Lösung in Form von Augentropfen.

Im Falle eines Gerstenkorns, empfiehlt sich neben der Anwendung der oben genannten Mittel am Auge auch die orale Einnahme von spezifischen pflanzlichen Wirkstoffen zum

  1. Agieren auf der systemischen Ebene mit dem Ziel, möglichen mikrobiellen Infektionen entgegenzuwirken und die Verteidigungsmechanismen des Organismus zu unterstützen.

Die Natur kann uns helfen mit

Grapefruitkernextrakt: die durch Grapefruitkernextrakt erzielten Resultate bei der Behandlung von Mykoten, Viren und Bakterien, mit einbegriffen die Spezies, die oft am Entzündungsprozess eines Gerstenkorns beteiligt sind, bestätigen den Einsatz von GSE nicht nur zur lokalen, sondern auch zur systemischen Verwendung. Somit können sich im Gange befindende Infektionen direkt bekämpft und die Wirksamkeit des Immunsystems gegen alle Arten mikrobieller Angriffe generell verbessert werden.

GSE wirkt, wie die im “Journal of Orthomolecular Medicine” n° 5 aus dem Jahre 1990 publizierte Studie beweist, als außerordentlich „selektives Reinigungsmittel“. Es ist also wirksam gegen pathogene Erreger, greift allerdings nicht auf signifikante Weise die mikrobielle Flora der Schleimhäute an, sondern erlaubt vielmehr den Wiederaufbau dieser ersten Verteidigungslinie des Körpers gegen jegliche Angriffe von Außerhalb. Durch diesen Mechanismus wird der Schutz vor Infektionen gewährleistet.

Echinacea purpurea (Purpur-Sonnenhut): gehört zu der Familie der Korbblütler (Asteraceae) und kommt ursprünglich aus den zentralen Regionen der Vereinigten Staaten. Diese Pflanze ist in der Lage, die Verbreitung pathogener Keime im Körper zu verlangsamen, indem sie gleichzeitig sowohl einen Mechanismus gegen Keime aktiviert, als auch die Regeneration der Gewebe gefördert. Aus diesen Gründen sind Präparate aus Echincacea auch wirkungsvoll bei der Behandlung von septischen Zuständen und Infektionserscheinungen im Allgemeinen.

Rhodiola Rosea: Typisch für das kalte Klima der nördlichen Hemisphäre, besitzen sie die Fähigkeit, die Resistenz des Organismus gegen Toxine zu erhöhen; verstärkt die Produktion von Enzymen, RNA und Proteinen und ist dadurch im Stande, die Erholungszeit nach Ermüdung oder längeren Krankheiten zu vermindern.

Uncaria (Katzenkralle): Man verwendet die Rinde dieser aus Südamerika kommenden Pflanze, da sie stark immunmodulierende Eigenschaften besitzt. Ihr Einsatz führt zu einem erhöhten Wiederstand des Organismus gegen Infektionen und verstärkt die Reaktion des Körpers im Krankheitsfall

Melaleuca alternifolia (Teebaumöl): eine australische Pflanze mit weithin bekannten und ausführlich bewiesenen antiviralen Eigenschaften, die ebenfalls wirksam gegen Bakterien und Pilze ist und gleichzeitig das Immunsystem stimuliert.

Die geeignetste Einnahmeform vieler pflanzlicher Wirkstoffe sind Schlucktabletten. Bei Kindern hingegen werden Kautabletten mit der gleichen Zusammensetzung bevorzugt.