Gastroösophagealer reflux

Krankheitsbild

Circa eine von drei Personen ist von gastroösophagealem Reflux betroffen. Oft wird dieser allerdings nicht erkannt, sondern mit Hyperacidität, Sodbrennen oder einfach Verdauungsproblemen verwechselt.

Grund dafür ist, dass er bei Neugeborenen und bisweilen auch bei gesunden Erwachsenen innerhalb von 3 Stunden nach vor allem schweren Mahlzeiten eintritt. Reflux wird pathologisch, wenn es mit steigender Häufigkeit auftritt (mindestens einmal pro Woche) und durch die Menge und Beschaffenheit des Materials, das aus dem Magen in die Speiseröhre dringt und die typischen Beschwerden dieser Erkrankung ausmacht.

Gastroösophagealer Reflux tritt auf, wenn die Klappe am Ende der Speiseröhre, die den Magen verschließt, ihre Funktion nicht sachgemäß ausführt: Im Normalfall sollte sie immer geschlossen sein, dem Druck im Magen standhalten und sich nur öffnen, um den Durchlass des zerkauten Speisebreis beim Schlucken in den Magen zu ermöglichen.

Ist der Verschluss dieser Klappe allerdings nicht stark genug, kann die Nahrung wieder vom Magen zurück in die untere Speiseröhre gelangen. Dieses Material setzt sich zusammen aus halb verdauten Nahrungsresten und sauren Magensäften.

Die Ursachen, die dem Auftreten von gastroösophagealem Reflux zugrunde liegen, finden sich sowohl im Lebensstil, zum Beispiel beim Rauchen, dem Gebrauch/Missbrauch von Medikamenten, Belastung und Stress, als auch in bestimmten prädisponierenden (die Krankheit begünstigenden) Faktoren wie Schwangerschaft, Übergewicht, Hiatushernie (Zwerchfellbruch), etc.

All diese Faktoren führen zu einer Funktionsstörung des Schließmuskels in der unteren Speiseröhre und erlauben damit der sich in der Verdauung befindlichen Nahrung den Rückfluss in diese. Zudem verlangsamen sie die Magenentleerung (je länger die Nahrung im Magen bleibt, desto öfter tritt Reflux auf), erhöhen die Produktion und den pH-Wert des Speichels und verstärken die Peristaltik der Speiseröhre.

Typische Symptome dieses Krankheitsbildes sind wiederholtes oft nächtliches Aufstoßen und Erbrechen, Sodbrennen, Schmerzen in Oberbauch, Brustkorb, beim Schlucken und hinter dem Brustbein sowie erhöhter Speichelfluss. Wenn ein gastroösophagealer Reflux nicht sachgemäß behandelt wird, kann es zu ernsthaften Konsequenzen kommen: Die Magensäfte, die aus dem Magen in die Speiseröhre dringen, reizen und schädigen die Schleimhaut der Speiseröhre und führen so zu Läsionen (Verletzungen) dieser und der dortigen Nervenenden.

Gleichzeitig können auch andere Körperregionen betroffen werden, mögliche Folgen sind Herzbeschwerden (z.B. Arhythmie), Stimmbandentzündung und darauffolgend Heiserkeit, wenn aufgestoßenes Material bis in die Lunge und Bronchien durchdringt und diese reizt auch Atembeschwerden wie trockener Husten und Asthmaanfälle.

Die Behandlung von gastroösophagealem Reflux in der Schulmedizin

Als Folge der weiten Verbreitung von Reflux gibt es zahllose „konventionelle“ Medikamente. Die vorrangigen Kategorien dieser sogenannten „Antiulzera“ sind folgende: Atazida, Protonenpumpenhemmer und H2-Rezeptor-Antagonisten. Trotz allem, wie so oft in der Schulmedizin, ruft die zur Lösung des Krankheitsbildes verwendete Methode beim Patienten auch zum Teil gravierende negative Effekte hervor.

  • Antazida: sind größtenteils Aluminium-, Calcium-, Natrium- und Magnesiumsalze, die mit der vom Magen produzierten Chlorsäure reagieren und damit die überschüssige Säure neutralisieren; sie behandeln also nur die Symptome und nicht die Ursache für die übermäßige Säureproduktion. Trotz ihres großen Nutzens existiert bis heute noch kein perfektes Antazidum: die Nebenwirkungen, die vor allem mit den oben genannten Metallen in Verbindung stehen, sind vielfältig und deutlich für den Verbraucher.

Der Hauptverantwortliche für die Nebenwirkungen der Antazida ist mit Sicherheit das Aluminium: weil es fast immer als „Aluminiumhydroxid“ vorhanden ist, ist es für Beschwerden an verschiedenen Körperstellen verantwortlich. Es wurde bewiesen, das Aluminium die Gewebe der Speiseröhre schwächt, es bindet und deaktiviert Vitamine und andere Nährstoffe, wodurch sie für den Organismus ungebräuchlich werden, ganz abgesehen davon, dass sie Verstopfung und andere Unregelmäßigkeiten der Verdauung verursachen.

Außerdem kann die Aufnahme von hohen Mengen an Aluminium Vergiftungssymptome wie Koliken, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Hautprobleme, Krämpfe an den unteren Gliedmaßen, starkes Schwitzen und Energielosigkeit hervorrufen.

Doch die Hauptnebenwirkungen dieses Metalls sind von ganz anderer Tragweite: Es wurde herausgefunden, dass eine der am meisten als Antazidum verwendete Form von Aluminium, das Gel aus Aluminiumhydroxid, den Phosphatgehalt des Blutes reduzieren kann und damit zu Auflösungserscheinungen an den Knochen, Schmerzen und Muskelschwäche führen kann. Die regelmäßige Aufnahme dieses Metalls reduziert die Knochenmasse und die Bildung von Knochenzellen und extrazellulärer Matrix. Dies ist jedoch noch nicht alles: Kleine Mengen an löslichen Aluminiumsalzen im Blut verursachen eine Art von langsamer Vergiftung, die sich durch motorische Lähmungen und Taubheit einiger Körperteile zeigt und eine Degeneration von Leber und Nieren mit sich zieht. Diese Symptome sind das Ergebnis der Bemühungen des Körpers, das Gift abzubauen.

Nach wie vor ist Aluminium stark in einige Arten von Verhaltensstörungen verwickelt:

Die Aluminium-Ionen setzen sich schnell im Körperfett und im Gehirn ab, wo sie Kompensationsstörungen im zentralen Nervensystem verursachen, die über einen längeren Zeitraum hinweg zum Auftreten von Pathologien (Erkrankungen) wie Bleivergiftung und affektive Störungen führen. Zudem wurde vor kurzem bewiesen, dass schon kleinste Substanzen von Aluminium im Gehirn zu epileptischen Anfällen, Krampfanfällen, seniler Demenz und Morbus Alzheimer führen können.

Auch das in diesen Medikamenten enthaltene Natrium zieht negative Auswirkungen auf die Gesundheit verschiedener Körperregionen nach sich:  Die wahrscheinlich schlimmste ist das Ansammeln von Wasser: dessen Erscheinungen reichen von einfachen ästhetischen Mängeln bis hin zu wesentlich ernsterem Leiden wie Bluthochdruck. Andere Nebenwirkungen sind systemische Alkalose, Verstopfung, Durchfall, Gasausstoß sowie wiederkehrendes Sodbrennen wegen der Hyperneutralisierung der Magensäure und dem darauf folgenden Anstoß der Säureproduktion durch die Magenschleimhaut, was letztendlich zu einem noch höheren pH-Wert als vor der Behandlung führen kann

  • Protonenpumpenhemmer (Proton Pump Inhibitors, kurz PPI): Sie sind das beste Beispiel für Antiulzera und werden bei Gastritis und Sodbrennen meist direkt als erstes verschrieben. Ihr Funktionsmechanismus sieht die unwiderrufliche Blockierung der sogenannten Protonenpumpen vor, die unter anderem, aber nicht nur Chlorsäure produziert: Deswegen blockieren die Protonenpumpenhemmer auch den Ausstoß von Säure, der durch Gastrin hervorgerufen wird, was eine erneute Sekretion von Gastrin zur Folge hat und zu Hypergastrinämie führt.

Ein hoher Gastrinspiegel kann zur Hyperplasie der Zellen des Magenbodens, die Histamin enthalten, führen. In der Tierwelt entwickelt sich Hyperplasie oft zu einem Magenkarzinom weiter. Diese sehr weit verbreiteten Medikamente beeinflussen, abgesehen von den zahlreichen Nebenwirkungen, auch die Verdauungsprozesse, mit teils schwerwiegenden Folgen auf gastrointestinalem Niveau.

Außerdem wurde bewiesen, dass die Protonenpumpenhemmer die Aufnahme von Kalzium, Vitaminen und einigen Medikamenten beeinflussen und das Risiko von Hüftbrüchen erhöhen und damit direkten Schaden an Skelett verursachen können.

  • H2-Rezeptor-Antagonisten: Moleküle, welche die durch Histamin hervorgerufene Magensäureproduktion hemmen und in kleinerem Maße auch die durch Gastrin und Acetylcholin beeinflussen. Die H2-Antagonisten hemmen sowohl den grundlegenden nächtlichen Ausstoß von Magensäure als auch den durch Nahrung hervorgerufenen. Die Nebenwirkungen dieser Arzneimittel sind alles andere als schwach: H2-Antagonisten haben einen antiandrogenen Effekt, der Gynäkomastie (Brustwachstum bei Männern) und Impotenz zur Folge haben kann, außerdem haben einige Moleküle im Besonderen negative Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem wie zum Beispiel Angstzustände, Panik, geistige Verwirrung und Erinnerungsverlust.

Die aber wahrscheinlich schlimmste Nebenwirkung betrifft die Kraft dieser Medikamente, Cytochrom P450 zu hemmen, was dazu führt, dass andere eventuell gleichzeitig eingenommene Arzneimittel im Blut langsamer abgebaut werden und damit länger im System erhalten sind, wodurch deren toxische Eigenschaften zutage treten können. Man braucht also eine andere Herangehensweise, der den Reflux schnell lindern kann, ohne die physiologischen Verdauungsprozesse zu behindern und die Funktion und das Gleichgewicht des Magen-Darm-Traktes aufrecht erhält.

Die Natur kann einem im Falle von gastroösophagealem Reflux helfen durch

Herangehensweise

Die natürliche, wirkungsvolle Herangehensweise

Im Falle von gastroösophagealem Reflux ist es wichtig, gegen die Symptome vorzugehen und diese schnell und endgültig zu lösen, ohne die physiologische Funktion des Magens zu behindern und ohne die Magenschleimhaut in einem dysbiotischen (im Ungleichgewicht) Status zurückzulassen und zu verhindern, dass die Symptome sich verschlimmern und damit Schäden an der Speiseröhre und wesentlich schlimmere Leiden zu Lasten der anderen Organe wie Herz und Lungen zu verursachen

GSE und gastroösophagealer Reflux

Grapefruitkernextrakt (GSE), bekannt für seine von Laboratorien und Instituten aus der ganzen Welt bewiesenen antibakteriellen, antimykotischen, antiviralen und antiparasitären Eigenschaften, wurde erst kürzlich von einer Forschergruppe des Jagiellonian University Medical College in Krakau (Polen) hinsichtlich seiner Fähigkeiten bezüglich des Schutzes der Magen-Darm-Schleimhaut untersucht. Die Studien haben die Hypothese der Forscher bestätigt und sowohl die gastoprotektiven Eigenschaften des Grapefruitkernextrakts als auch seine beschleunigende Wirkung auf die Heilung der Läsionen (Verletzungen) bewiesen.

Die entdeckten Aktionsmechanismen sind: die Aktivierung der endogenen Synthese von Prostaglandinen, die Förderung des Zellwachstums, die Unterdrückung von oxidativem Stress und die Verstärkung des Blutflusses der Schleimhaut. Diese Entdeckungen zusammen mit den bereits bekannten antibakteriellen Eigenschaften gegen den Helicobacter Pylori, erhöhen die protektive und regenerative Wirkung des Grapefruitkernextrakts auf die Magenschleimhaut um ein weiteres.

Seine Verwendung ist absolut sicher, vor allem da seine Wirkung, wie durch eine im “Journal of Orthomolecular Medicine” volume 5 Nummer 3 aus dem Jahr 1990 veröffentlichte Studie bestätigt, die mikrobielle Darmflora (Gesamtheit der Mikroorganismen, die den menschlichen Darm besiedeln) in keiner Weise beeinflusst, sondern die natürliche Körperverteidigung bewahrt. Dank der oben genannten Eigenschaften ist es die Basis eines sehr effizienten Behandlungsansatzes gegen gastroösophagealen Reflux. Die Kombination und Synergie mit spezifischen pflanzlichen Extrakten erlaubt:

  1. Das Vorgehen gegen Hyperazidität: die Entzündung hemmen, den Schmerz lindern und die Schleimhäute in Magen und Speiseröhre im Schadensfall regenerieren – ohne den pH-Wert zu verändern.

Diese Herangehensweise, der wie immer auch an einen gesunden Lebensstil (gesunde Ernährung / ausreichend Schlaf, ausreichend Bewegung an der frischen Luft und positive Gedanken) gebunden ist, sieht die Verwendung von natürlichen Mitteln vor, welche wie allgemein bekannt und durch Studien bewiesenen Lösungsmöglichkeiten bieten.

  1. Das Vorgehen gegen Hyperazidität, die Entzündung zu hemmen, den Schmerz zu lindern und die Schleimhäute in Magen und Speiseröhre im Schadensfall zu regenerieren.

Die Natur kann uns helfen mit

Grapefruitkernextrakt (GSE), bekannt für seine von Laboratorien und Instituten aus der ganzen Welt bewiesenen antimikrobiellen Eigenschaften, wurde erst kürzlich von einer Forschergruppe des Jagiellonian University Medical College in Krakau (Polen) hinsichtlich seiner Fähigkeiten bezüglich des Schutzes der Magen-Darm-Schleimhaut untersucht. Die Studien haben, wie bereits erwähnt, die Hypothese der Forscher bestätigt und sowohl die gastroprotektiven Eigenschaften des Grapefruitkernextrakts als auch seine beschleunigende Wirkung auf die Heilung der Läsionen (Verletzungen) bewiesen.

Diese Entdeckungen zusammen mit den bereits bekannten antibakteriellen Eigenschaften gegen den Helicobacter Pylori, erhöhen die protektive und regenerative Wirkung auf die Magenschleimhaut.

Centella (Indischer Wassernabel): Wissenschaftliche Studien haben die traditionelle Verwendung dieser Pflanze wegen ihrer vasoprotektiven (gefäßschützenden) und abheilenden Eigenschaften unterstrichen und gleichzeitig deren ausgeprägte restrukturierende und regenerative Wirkung auf das Bindegewebe nachgewiesen. Durch die Stimulation der Fibroblasten initiiert sie die Synthese sowohl der gallertartigen Bestandteile des Bindegewebes, der Glykosaminoglykane, als auch von Kollagen und Elastin, wodurch der Heilungsprozess von Verletzungen beschleunigt wird.

Im Fall von Geschwüren und Gastritis ist sein Einsatz sehr wertvoll zur Restrukturierung und Verstärkung der Magen-Darm-Schleimhaut, zum Schutz vor Beschädigung durch aggressive Faktoren und zur Beschleunigung von Heilungsprozessen.

Laurus nobilis (Echter Lorbeer): Die Pektine aus Früchten und Blättern dieser Pflanze haften durch Hydratisierung an den Magenwänden und erhöhen so deren Resistenz gegen sowohl endogene als auch exogene schädliche Einflüsse.

Lythrum salicaria (Gewöhnlicher Blutweiderich): Sein lateinischer Name kommt vom Wort lythron, was so viel bedeutet wie „Blutklumpen“; ein Zeugnis seiner blutstillenden Eigenschaften. Die synergistische Wirkung der Wirkstoffe seines Phytokomplex löst Entzündungen der Magen-Darm-Schleimhaut und fördert die Hämostase der Läsionen (Verletzungen), indem er mögliche hämorrhagische Komplikationen vorbeugt.

Rutin: Flavonoide mit besonderen vasoprotektiven (gefäßschützenden), antioxidativen und die Haut heilenden Eigenschaften, dank denen es die Heilungsprozesse der entzündeten oder beschädigten Schleimhäute beschleunigt.

Boswellia (Weihrauch): durch seine außergewöhnlichen entzündungshemmenden Eigenschaften ruft er im Gegensatz zu klassischen Entzündungshemmern aus synthetischer Herstellung keine Unverträglichkeiten im Magen hervor, sondern schützt diesen vielmehr gegen Geschwüre und Magenschleimhautentzündungen.

Passiflora (Passionsblume): bekannt für ihre sedativen (dämpfenden) und beruhigenden Eigenschaften. Besonders in Bezug auf die Belastungs- und Ermüdungserscheinungen, verursacht durch Geschwüre und Magenschleimhautentzündung, ist die Verwendung von Passionsblume hilfreich. Außerdem beinhaltet ihre Fähigkeit, gastrointestinale Krämpfe zu lindern, auch eine schmerzlindernde Komponente. Ihr Extrakt ist sicher in seiner Verwendung gegen Angst- und Unruhezustände, ohne das Risiko einer Sucht oder dem Aufbau von Toleranzerscheinungen.

In diesem Fall empfiehlt es sich, die pflanzlichen Wirkstoffe wie schon zuvor in Form von Schlucktabletten auf leeren Magen einzunehmen, um eine direkte Wirkung an der Schleimhaut zu ermöglichen. Die Tabletten sollten jeweils vormittags, nachmittags und abends vor dem zu Bett gehen eingenommen werden.

Da Reflux wie bereits bemerkt oft zu Schäden und Läsionen (Verletzungen) der Schleimhäute in Magen und Speiseröhre führt, kann eine Behandlung über einen längeren Zeitraum hinweg nötig sein, welche die physiologischen Eigenschaften der Schleimhäute wieder schrittweise aufbaut.