Entzündung der Tränensäcke

Krankheitsbild

Dakryozystitis ist eine akute oder chronische Entzündung der Tränensäcke. Sie wird charakterisiert durch Schmerzen, Rötung und der Bildung von Ödemen in der betroffenen Region. Oft werden diese Symptome noch begleitet durch starkes Tränen der Augen und einer Gefäßerweiterung der Bindehaut. Die Veränderung der Tränengänge führt oft zu Entzündungsprozessen , die Komplikanzen wie katharrische Bindehautentzündung und Blepharitis zur Folge haben können. Man kann zwischen verschiedenen formen von Tränensackentzündung unterscheiden.

Bei Neugeborenen kann eine angeborene Verstopfung des Ductus Lacrimalis auftreten (die sogenannte Dakryostenose): Diese führt zu Symptomen wie exzessivem Tränen, Lidödemen und dem Austreten von Eiter nach dem Ausdrücken der Tränensäcke. Das Krankheitsbild im Allgemeinen löst sich von selbst innerhalb von 6 Monaten. Bei Erwachsenen wird die Entzündung im Allgemeinen durch Pneumokokken oder Streptokokken ausgelößt und kann akut oder chronisch auftreten. Bei der akuten Form zeigt der Patient Symptome wie Schmerzen in der Region der Tränensäcke, lokale Rötung, Ödeme und es kommt zum Austritt von Eiter. Die Chronifizierung kann mit der Zeit zur Verengung oder gar Verschliessung der Tränensäcke führen.

Die Behandlung von Dakryozystitis in der Schulmedizin

Eine Dakryozystitis ist ein Leiden bakteriellen Ursprungs, dass auf einer Entzündung basiert. Die Schulmedizin setzt normalerweise Arzneimittel auf Kortison- oder Antibiotikabasis mit einer hauptsächlich lokalen Wirkung ein. Diese Augentropfen und Augenheilsalben haben das Ziel, den Entzündungsprozess zu lindern und die pathogenen Bakterien zu schwächen, sowohl im Falle von Dakryostenose als auch bei akuter Dakryozystitis bei erwachsenen Patienten.

Die Antibiotikatherapie kann bei chronischer Dakryozystitis oft nicht ausreichen, wenn nicht sogar schädlich sein. Durch den Missbrauch zahlreicher Medikamente kann ein gefährlicher Teufelskreislauf hervorgerufen werden, der vom regelmäßigen Aufflammen der Infektion bis zur Benötigung eines chirurgischen Eingriffes führt. Die chirurgische Behandlung sieht die künstliche Schaffung eines Kanals zwischen Tränensack und oberem Nasengang vor, damit die Tränenflüssigkeit abfließen kann.

Der Gebrauch/Missbrauch dieser Art von Arzneimittel ist also nicht ratsam, wenn er nicht unbedingt nötig ist. Antibiotika zeigen sich letztenendes mehr schädlich als helfend für den Organismus, auch aufgrund der bekannten Nebenwirkungen, die sie mit sich bringen: sie können zu Sensibilisierungserscheinungen des Körpers und zudem zum Auftreten diverser Formen von Antibiotikaresistenz bei Bakterien führen. Kortison hingegen schwächt die Verteidigungskräfte der Augen, deren natürliches Schutzsystem schon durch die Dakryozystitis selbst stark geschwächt ist. Dadurch steigt das Risiko von vor allem viralen Sekundärinfektionen.

Der Einsatz von heilenden Augentropfen, die rezeptfrei erhältlich sind, ist hingegen nicht ausreichend, um das Leiden wirksam zu bekämpfen. Daher braucht es wirkungsvolle Alternativen zur Behandlung, die zur gleichen Zeit sowohl schnell wirken als auch keine Nebenwirkungen hervorrufen.

Die Natur kann einem bei der Behandlung von Dakryozystitis helfen

Herangehensweise

Die natürliche, wirkungsvolle Herangehensweise

Dakryozystitis ist eine akute oder chronische Entzündung der Tränensäcke, die oft mit Blepharitis oder Bindehautentzündung eingehende Entzündungsprozesse zur Folge hat. Die Natur kann ein weiteres Mal von großer Hilfe sein, indem sie für die Behandlung unverzichtbare pflanzliche Extrakte mit entzündungshemmender Wirkung mit den außerordentlichen Eigenschaften des Grapefruitkernextraktes verbindet und so gleichzeitig antimikrobiellen Schutz bietet.

GSE und Dakryozystitis

Die Wirksamkeit des Grapefruitkernextraktes als Antimikrobikum mit breitem Wirkungsspektrum wurde von Laboratorien und Instituten aus der ganzen Welt bewiesen. Bereits jetzt sind es zahllose Beweise, die seine Einzigartigkeit in der Natur sowohl bezüglich Wirkung als auch Wirkungsgeschwindigkeit untermauern. Da er als Antimikrobikum zudem selektiv ist, greift er die physiologische Flora nicht signifikant an, was für konventionelle Antibiotika hingegen typisch ist, und bewahrt so die Verteidigungsfunktion des Körpers.

GSE stellt also eine wertvolle Hilfe bei der Behandlung von Tränensackentzündung dar. Diese Anwendungsmöglichkeit ist besonders bedeutend, wenn man bedenkt, dass Tränensackentzündungen auch zum Auftreten von Folgeerscheinungen wie Bindehautentzündung und Blepharitis sowohl bakteriellen als auch viralen Ursprungs führen können.

Aus den obengenannten Gründen hat GSE in Kombination mit spezifischen pflanzlichen Extrakten mit abheilenden und entzündungshemmenden Eigenschaften in Form einer Lösung zur Anwendung an den Augen den folgenden Wirkungsmechanismus:

  1. Direktes Agieren am Auge mit einer Lösung in Form von Augentropfen, die zur selben Zeit durch eine antimikrobielle, entzündungshemmende und lindernde Wirkung zur Bekämpfung des Entzündungs-/Infektionsprozesses auf Ebene der Tränensäcke beiträgt.

Diese Herangehensweise, der wie immer auch an einen gesunden Lebensstil (gesunde Ernährung / ausreichend Schlaf, ausreichend Bewegung an der frischen Luft und positive Gedanken) gebunden ist, sieht eine Verwendung von natürlichen Mitteln vor, welche wie allgemein bekannt und durch Studien bewiesen eine Lösungsmöglichkeit bieten.

  1. Direktes Agieren am Auge mit einer Lösung in Form von Augentropfen, die zur selben Zeit antimikrobiell, entzündungshemmend und lindernd zur Bekämpfung des Entzündungs-/Infektionsprozesses auf Ebene der Tränensäcke beiträgt.

Die Natur kann uns helfen mit

Grapefruitkernextrakt: wie bereits dargelegt macht die Wirkung des Grapefruitkernextraktes (GSE) gegen über 800 Bakterienstämme GSE zum idealen Mittel zur Behandlung dieses Augenleidens. Die Synergie mit spezifischen pflanzlichen Extrakten mit abheilender und lindernder Wirkung verleiht der Zusammensetzung Wirksamkeit und Sicherheit bei ihrer Verwendung.

Euphrasia (Augentrost (Wässriges Destillat)):  Zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae) gehörend sind die wichtigsten Inhaltsstoffe ihres Phytokomplexes: iridoide Glykoside (insbesondere Aucubin), die ihr eine außergewöhnliche Wirkung als ophthalmisches Adstringens verleihen. Diese Wirkung in Kombination mit ihren entzündungshemmenden Eigenschaften machen sie perfekt zum Kurrieren von Leiden in der Augenregion von unterschiedlicher Natur (Brennen, tränende Augen, Fotophobie, etc.).

Chamomilla recutita (Kamille (Wässriges Destillat): Zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehörend sind ihre Blüten reich an aktiven Substanzen wie Chamazulen, α-Bisabolol, Apigenin und Luteolin. Diese besitzen abheilende, lindernde, beruhigende und entzündungshemmende Eigenschaften (zahlreiche Studien haben bewiesen, dass diese Wirkung mit der Fähigkeit verbunden ist, die Produktion von Prostaglandinen und Leukotrienen zu hemmen)

Calendula (Ringelblume (Wässriges Destillat)): auch diese gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae), sie ist reich an triterpenischen Derivaten, den Hauptverantwortlichen für ihre außergewöhnlichen, entzündungshemmenden und abheilenden Eigenschaften. Andere Inhaltsstoffe sind Carotinoide, zahllose Resine, Flavonoide, Polysaccharide und Schleimstoffe, durch die sie ihre starke Bioadhäsivität auf Haut und Schleimhäuten erhält und die deswegen auch verantwortlich für die gesundheitsfördernde Wirkung der Pflanze sind. Die wichtigsten Effekte sind: Hemmung von Entzündungen, Antimikrobizität, Vernarbung, Analgese, Linderung und Abheilung.

Hydroxyethylzellulose: Ist ein Polymer mit schleimähnlichen Eigenschaften, die den Tränenfilm auf der Augenoberfläche stabilisiert, indem sie darüber eine Art transparenten, vikoelastischen Schutzschild aufbaut und so die Verdunstung von Wasser verhindert. Die ideale Darreichungsform dieser Wirkstoffe zur Anwendung an den Augen ist eine Lösung in Form von Augentropfen.

Die oben genannte Wirkstoffkombination, unverzichtbar für einen Ansatz zur Lösung von Dakryozystitis, kann vor der endgültigen Verabreichung noch durch Medikamente mit folgenden Wirkungen unterstützt werden:

– einer systemischen Wirkung zum Entgegenwirken einer eventuellen mikrobiellen Infektion und zur Unterstützung der Verteidigung des Organismus: GSE, Echinacea purpurea, Rhodiola, Uncaria (Katzenkralle) und Melaleuca alternifolia (Teebaumöl) in Form von Schlucktabletten; für Kinder GSE, Echinacea purpurea, Echinacea angustifolia, Rhodiola und Morinda citrifolia (Noni), vorzugsweise als Kautabletten.