Bindehautentzündung

Krankheitsbild

Die Bindehaut ist eine dünne, durchsichtige Schleimhaut, welche die Innenseite der Augenlider bedeckt. Sie verbindet die Lider durch eine Art Falte auf Höhe der Lidbasis mit dem Augapfel und überzieht von dort aus auch dessen Oberfläche. Bedenkt man, dass diese anatomische Region fast durchgehend mit der Außenwelt in Kontakt steht, ist es logisch, dass sie besonders verletzlich gegenüber aggressiven Einflüssen verschiedenen Ursprungs ist (bakteriell, viral, umgebungsbedingt, Fremdkörper, etc.). Dabei sind ihre natürlichen Verteidigungsmechanismen manchmal nicht ausreichend.

Aus diesem Grund kann leicht eine Bindehautentzündung (lat. Konjunktivitis), als eine der bekanntesten und häufigsten Erkrankungen am Auge, auftreten. Die Entzündung der Bindehaut wird begleitet von einem typischen Symptom, nämlich der weitläufigen Rötung der Augen, aufgrund der Erweiterung der Blutgefäße innerhalb der Bindehaut (Hyperämie). Diese Rötung kann im schlimmsten Fall sogar mit Blutverlust einhergehen kann (Subkonjunktivale Hämorrhagie).

Normalerweise geht eine Konjunktivitis mit: Ödemen, Tränenfluss, der Absonderung von Schleim oder serösen Sekreten, Fotophobie und Jucken einher. Es gibt jedoch keine wirklichen Schmerzen, sondern vielmehr das störende Gefühl eines Fremdkörpers im Auge. Je nach Ausbreitung der Hyperämie und der Natur der Symptome ist es möglich, eine Unterteilung zwischen den verschiedenen Formen von Bindehautentzündung vorzunehmen.

Diese können durch verschiedene Ursachen hervorgerufen werden und verschiedene Symptomatiken zeigen: durch mikrobielle Erreger (Bakterien, Viren, Pilze), durch physische oder chemische Reizungen (Rauch, Wind, chemische Substanzen oder Dämpfe, Schadstoffe aus der Umwelt, Aussetzung von intensivem, natürlichem oder künstlichem Licht), durch die Anwesenheit von Fremdkörpern im Auge (Kontaktlinsen) oder als Folge auf allergische Reaktionen auf Staub, Pollen, Tierhaare, etc. (in diesem Fall: allergische Konjunktivitis). Auch systemische Infektionen durch Bakterien oder Viren (von einer einfachen Erkältung bis hin zu exanthematischen Erkrankungen wie Masern) können zu einer Bindehautentzündung führen.

Bindehautentzündung bakteriellen Ursprungs

Staphylococcus aureus, Streptococcus pneumoniae und Haemophylus influenzae sind häufige Ursachen bakterieller Bindehautentzündung. Diese betrifft beide Augen und zeigt sich im Allgemeinen durch ernste Mengen an eitrigem, gelbem oder grünlichem Sekret, das vor allem morgens sichtbar ist („pappige Augen“ beim Aufstehen), Reizungen der Augen und dem Gefühl von „Sand in den Augen“, starker Rötung sowie leichtem Anschwellen; Jucken und Tränen treten hingegen weniger oft auf.

Besonders gravierend sind Bindehautentzündungen, die durch Gonokokken hervorgerufen werden. Diese werden direkt durch sexuellen Kontakt übertragen und führen zu Lidödemen und starker Sekretion von Eiter. Im Allgemeinen wird nur ein Auge befallen. Unter den Erregern bakterieller Bindehautentzündungen findet sich auch der Chlamydia trachomatis: Diese Infektionen sind typische für Neugeborene nach dem Passieren des infizierten Geburtskanals, und für Erwachsene, die mit infizierten Genitalsekreten in Kontakt kommen. Sie brechen unmittelbar aus und tendieren dazu, chronisch zu werden. Neben der Rötung wird auch eitriger Schleim ausgeschieden. Zudem bilden sich lymphatische Follikel auf der Bindehaut selbst, weswegen sie zuweilen matt erscheinen kann.

Bindehautentzündung viralen Ursprungs

Bindehautentzündungen viralen Ursprungs, typischerweise durch den Adenovirus hervorgerufen, sind im Allgemeinen hoch ansteckend, brechen akut aus und bringen typische Symptome wie die Gefäßerweiterung in der Bindehaut, das Ausscheiden von wässrigem, nur wenig eitrigem Sekret, Reizung und starkes Tränen mit sich.

Es können auch Lichtempfindlichkeit und Brennen auftreten. Eine Schwellung hingegen ist nur minimal und es gibt keine Eiterbildung. Normalerweise ist anfangs nur ein Auge betroffen, mit fortschreitender Entwicklung wird die Entzündung beidseitig. Außerdem befallen die Viren neben der Bindehaut oft auch zusätzlich die Hornhaut und rufen dort Läsionen (Verletzungen) und eine Keratitis (Hornhautentzündung) verschiedener Stärke hervor. Erreger mit ähnlichen Krankheitsbildern sind Herpes simplex und Herpes zoster.

Bindehautentzündung mykotischen Ursprungs

Bindehautentzündungen, die von Pilzen hervorgerufen werden, sind seltener und meist komplett asymptomatisch, ohne die typischen Begleiterscheinungen einer Entzündung. Es gibt viele verschiedene Spezies, die eine Degeneration der Epithelzellen der Bindehaut und Läsionen (Verletzungen) an sowohl der Bindehaut als auch dem Augapfel hervorrufen können. Eine Pilzinfektion kann über eine Konjunktivitis hinaus auch zur Bildung eines Granuloms führen.

Bindehautentzündung auf der Basis einer Reizung

Eine Entzündung der Bindehaut, die durch reizende Einflüsse unterschiedlicher chemischer oder physikalischer Natur (wie zum Beispiel Rauch, Schadstoffe aus der Luft, Reinigungsmittel, UV-Strahlung, Hitze, etc.) hervorgerufen wird, ist je nach der verantwortlichen Ursache unterschiedlich ausgeprägt und begleitet von verschiedenen Symptomen. Es tritt eine schwache bis starke Verengung der Gefäße der Bindehaut auf. Außerdem kann es in manchen Fällen zur Sekretion von Wasser oder Schleim kommen. Je nach Fall, kann es zu Jucken, Reizungen, Tränen, Trockenheit, Fotophobie, Brennen und dem Gefühl eines Fremdkörpers im Auge kommen.

Eine Gigantopapilläre Konjunktivitis wird durch einen Fremdkörper im Auge verursacht, normalerweise sind beide Augen betroffen. Typischerweise tritt sie auf, wenn der Gebrauch von Kontaktlinsen die Augen reizt und empfindlich macht. Die damit einhergehenden Symptome sind Jucken sowie starke Sekretion von Eiter und Tränen.

Die Behandlung von Bindehautentzündung in der Schulmedizin

Unabhängig von der Art der Bindehautentzündung (sowohl bakteriellen, viralen oder mykotischen Ursprungs bzw. durch Reizungen verursacht), greift die Schulmedizin auf die Verwendung und den Missbrauch von Augentropfen, antibiotischen oder kortisonhaltigen Heilsalben oder die Kombination von beiden zurück. Die Verwendung von Antibiotika, die oft ohne Kenntnisse der echten Ursache der Bindehautentzündung vorgenommen wird, führt oft zur Sensibilisierung des Körpers und bildet zudem die Basis für die Entstehung von Resistenzen bei Mikroben.

Der Missbrauch von starken Immunsuppressiva (Substanzen, die die Funktion des Immunsystems unterdrücken; wird z.B. bei Autoimmunerkrankungen oder nach Organtransplantationen angewendet) in Form von kortisonhaltigen Augentropfen schwächt die natürlichen Verteidigungsmechanismen der Augen noch stärker und setzt sie so einem erhöhten Risiko von Infektionen, vor allem viraler Natur, aus. Hingegen ist der Einsatz von freiverkäuflichen abheilenden Augentropfen oft nicht stark genug zur effektiven Lösung des Leidens. Daher ist es wichtig, wirksame Alternativen zur Behandlung von Bindehautentzündungen jedweder Ursache und deren Symptomen zu haben.

Die Natur kann einem bei der Behandlung von Bindehautentzündung helfen

Herangehensweise

Die natürliche, wirkungsvolle Herangehensweise

Bei einer Bindehautentzündung sowohl mikrobieller Natur als auch in Verbindung mit physischen oder chemischen Reizungen (wie Rauch, Luftschadstoffe, Reinigungsmittel, etc.) kann die Natur ein weiteres Mal von großer Hilfe sein, indem sie den traditionellen Einsatz pflanzlicher Mittel mit entzündungshemmender und abheilender Wirkung auf die Augenregion mit den außergewöhnlichen antimikrobiellen Eigenschaften des Grapefruitkernextraktes (GSE) verbindet und dadurch für jegliche Art von Bindehautentzündung eine Lösung bietet.

GSE und Bindehautentzündung

Die antimikrobielle Wirkung des Gapefruitkernextraktes deckt ein breites Spektrum ab: Laboratorien und Institute aus der ganzen Welt haben seine Aktivität gegen über 800 Bakterienstämme (sowohl Gram+ als auch Gram-), zahlreiche Viren und mehr als 100 Hefe- und Schimmelstämme bewiesen. Mitlerweile sind die Beweise seines Wertes bei der medizinischen Behandlung zahllos, und bestätige zudem seine Einzigartigkeit in der Natur bezüglich seiner Wirkung und der Geschwindigkeit bis zu ihrem Eintritt.

Konkret bezogen auf die Mikroorganismen, welche die Bindehaut für gewöhnlich angreifen, zeigen unzählige Veröffentlichungen, dass GSE aktiv ist gegen: bakterielle Erreger wie den Staphylococcus aureus, den Streptococcus Pneumoniae und den Haemophilus influenzae, alle gängigen Erreger von Bindehautentzündungen und Chlamydia Trachomatis, der vor allem für Konjunktivitis bei Neugeborenen verantwortlich ist.

Auch die erzielten Resultate bezüglich der antiviralen Wirkung von GSE sind sehr vielversprechend: Vor allem, da Studien von Dr. Shannon (von der Abteilung Mikrobiologie-Virologie des Southern Research Institute) zeigen konnten, dass GSE in der Lage ist, den Herpes simplex 1 virus nach einer zehnminütigen Behandlung mit einer Lösung (mit Verhältnis 1:256) zu inaktivieren.

GSE stellt also ein äußerst wirkungsvolles Mittel gegen Bindehautentzündung mikrobiellen Ursprungs dar. Sein Einsatz ist absolut unbedenklich, auch wenn keine sichere Diagnose vorhanden ist. Zudem wird seine antimikrobielle Wirkung auf breitem Spektrum von einer genauso seltenen wie einzigartigen Eigenschaft begleitet, nämlich seiner Selektivität: GSE ist aktiv gegen pathogene Keime, greift allerdings die mikrobielle Flora der Schleimhäute nicht auf signifikante Weise an und bewahrt so die natürlichen Verteidigungsmechanismen des Auges.

Des Weiteren führt der Einsatz von GSE nicht zur Entwicklung von antibiotikaresistenten Keimen. Aus den oben genannten Gründen bildet GSE die Basis einer außerordentlich effizienten Herangehensweisees gegen Konjunktivitis ungeachtet ihrer Natur. Durch die Kombination mit spezifischen pflanzlichen Extrakten mit abheilenden und entzündungshemmenden Eigenschaften in Form einer Lösung zur Anwendung an den Augen wird folgender Wirkungsmechanismus erreicht:

  1. Direktes Agieren am Auge mit einer Lösung in Form von Augentropfen, die zur selben Zeit antimikrobiell, entzündungshemmend und lindernd ist und zur Bekämpfung des Entzündungs-/Infektionsprozess auf Ebene der Tränensäcke beiträgt.

Die Natur kann uns helfen mit

Grapefruitkernextrakt: wie bereits dargelegt macht die Wirkung des Grapefruitkernextraktes (GSE) gegen über 800 Bakterienstämme, zahlreiche Viren und über 100 Hefe- und Schimmelstämme, darunter auch die Hauptverantwortlichen mikrobieller Bindehautentzündung, GSE zum idealen Mittel zur Behandlung dieses Augenleidens. Die Synergie mit spezifischen pflanzlichen Extrakten mit abheilender und lindernder Wirkung verleiht der Zusammensetzung Wirksamkeit und Sicherheit bei der Verwendung gegen jegliche Art von Konjunktivitis, egal ob Reizungen oder Entzündungen die Ursache sind.

Euphrasia (Augentrost (Wässriges Destillat)):  Zur Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae) gehörend sind die wichtigsten Inhaltsstoffe ihres Phytokomplexes: iridoide Glykoside (insbesondere Aucubin), die ihr eine außergewöhnliche Wirkung als ophthalmisches Adstringens verleihen. Diese Wirkung in Kombination mit ihren entzündungshemmenden Eigenschaften machen sie perfekt zum Kurrieren von Leiden in der Augenregion von unterschiedlicher Natur (Brennen, tränende Augen, Fotophobie, etc.).

Chamomilla recutita (Kamille (Wässriges Destillat): Zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehörend sind ihre Blüten reich an aktiven Substanzen wie Chamazulen, α-Bisabolol, Apigenin und Luteolin. Diese besitzen abheilende, lindernde, beruhigende und entzündungshemmende Eigenschaften (zahlreiche Studien haben bewiesen, dass diese Wirkung mit der Fähigkeit verbunden ist, die Produktion von Prostaglandinen und Leukotrienen zu hemmen)

Calendula (Ringelblume (Wässriges Destillat)): auch diese gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae), sie ist reich an triterpenischen Derivaten, den Hauptverantwortlichen für ihre außergewöhnlichen entzündungshemmenden und abheilenden Eigenschaften. Andere Inhaltsstoffe sind Carotinoide, zahllose Resine, Flavonoide, Polysaccharide und Schleimstoffe, durch die sie ihre starke Bioadhäsivität auf Haut und Schleimhäuten erhält und die deswegen auch verantwortlich für die gesundheitsfördernde Wirkung der Pflanze sind. Die wichtigsten Effekte sind: Hemmung von Entzündungen, Antimikrobizität, Vernarbung, Analgese, Linderung und Abheilung.

Hydroxyethylzellulose: Ist ein Polymer mit schleimähnlichen Eigenschaften, die den Tränenfilm auf der Augenoberfläche stabilisiert, indem sie darüber eine Art transparenten, vikoelastischen Schutzschild aufbaut und so die Verdunstung von Wasser verhindert.

Die ideale Darreichungsform dieser Wirkstoffe zur Anwendung an den Augen ist eine Lösung in Form von Augentropfen.

Wenn es nötig ist, empfiehlt sich vor allem bei einer Bindehautentzündung mikrobieller Art die zusätzliche orale Einnahme von spezifischen pflanzlichen Wirkstoffen mit:

  • einer systemischen Wirkung zum Entgegenwirken einer eventuellen mikrobiellen Infektion und zur gleichzeitigen Unterstützung der Verteidigung des Organismus

Die Natur kann uns helfen mit

Grapefruitkernextrakt: Die Wirkung des Grapefruitkernextraktes (GSE) gegen über 800 Bakterienstämme, zahlreiche Viren und über 100 Hefe- und Schimmelstämme, darunter auch die Hauptverantwortlichen mikrobieller Bindehautentzündung zeigt, dass GSE nicht nur lokal, sondern auch systemisch angewendet werden kann, um die Infektion direkt zu bekämpfen, aber auch um den Organismus generell gegen Angriffe von Mikroben aller Art zu stärken.

GSE wirkt, wie durch eine im “Journal of Orthomolecular Medicine” n° 5 aus dem Jahre 1990 publizierte Studie bewiesen wird, als außerordentliches „selektives Reinigungsmittel“, es ist also wirksam gegen pathogene Erreger, greift allerdings nicht auf signifikante Weise die mikrobielle Flora der Schleimhäute an, sondern erlaubt ihnen vielmehr den Wiederaufbau dieser ersten Verteidigungslinie des Körpers gegen jegliche Angriffe von außerhalb. Durch diesen Mechanismus wird der Schutz vor Infektionen gewährleistet.

Rhodiola Rosea: Typisch für das kalte Klima der nördlichen Hemisphäre, besitzen sie die Fähigkeit, die Resistenz des Organismus gegen Toxine zu erhöhen; verstärkt die Produktion von Enzymen, RNA und Proteinen und ist dadurch im Stande, die Erholungszeit nach Ermüdung oder längeren Krankheiten.

Uncaria (Katzenkralle): Man verwendet die Rinde dieser aus Südamerika kommenden Pflanze, da sie stark immunmodulierende Eigenschaften besitzt. Ihr Einsatz führt zu einem erhöhten Wiederstand des Organismus gegen Infektionen und verstärkt die Reaktion des Körpers im Krankheitsfall.

Melaleuca alternifolia (Teebaumöl): eine australische Pflanze mit weithin bekannten und ausführlich bewiesenen antiviralen Eigenschaften, die ebenfalls wirksam gegen Bakterien und Pilze ist und gleichzeitig das Immunsystem stimuliert.

Die geeignetste Einnahmeform vieler pflanzlicher Wirkstoffe sind Schlucktabletten. Bei Kindern hingegen werden Kautabletten mit der gleichen Zusammensetzung bevorzugt.